DSIP

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Was ist DSIP

DSIP im Überblick

DSIP (Delta-Sleep-Inducing Peptide, INN Emideltide) ist ein koerpereigenes Neuropeptid - ein lineares Nonapeptid mit der Sequenz Trp-Ala-Gly-Gly-Asp-Ala-Ser-Gly-Glu (WAGGDASGE). Es wurde in einer klassischen Versuchsreihe zur 'humoralen Schlafuebertragung' identifiziert: Aus dem zerebralen Venenblut von Kaninchen waehrend elektrisch induzierten Delta-Schlafs wurde ein schlafassoziierter humoraler Faktor gewonnen [Monnier 1975] und anschliessend als delta-EEG-assoziiertes Peptid charakterisiert [Schoenenberger 1977, PNAS]. Die Primaerstruktur wurde durch Aminosaeureanalyse bestimmt und durch chemische Synthese bestaetigt [Schoenenberger 1978]. Reborn Peptides liefert DSIP ausschliesslich als Laborforschungs-Compound.

Forschungsüberblick

Die Studienlage positioniert DSIP als eines der am breitesten untersuchten klassischen Neuropeptide. In Studien wurde DSIP im Zusammenhang mit folgenden Forschungsmarkern untersucht:

  • Schlaf-EEG / Schlaf-Architektur - neurophysiologische Forschung zu DSIP und Schlafparametern, inkl. einer Humanstudie [Schneider-Helmert 1981];
  • Neuroendokrine Stress-Achse (HPA/Cortisol) - endogenes DSIP und Stress-Resistenz-Phaenotyp im Tiermodell [Salieva 1988] sowie DSIP, Delta-Schlaf und die HPA-Achse beim Menschen [Friedman 1994];
  • Zirkadiane Pineal-/Melatonin-Neuromodulation - DSIP und die Melatonin-Synthese in der Zirbeldruese [Oaknin 1986];
  • Mitochondrien / oxidativer Stress - Atmungsaktivitaet von Hirnmitochondrien unter Hypoxie [Khvatova 2003] und Lipidperoxidations-/Xanthinoxidase-Marker [Bondarenko 2001].
Technische Daten
CAS-Nummer62568-57-4
SummenformelC₃₅H₄₈N₁₀O₁₅
Molekulargewicht848,8 g/mol
SequenzTrp-Ala-Gly-Gly-Asp-Ala-Ser-Gly-Glu
Aminosäuren9
Reinheit≥ 99 % (HPLC)
PubChem CID68816
Molekülstruktur
DSIP
In-vitroTiermodell3Human-Pilot4RCT5Zulassung
Entdeckung & Charakterisierung
Struktur & Sequenz
Schlaf & HPA-Achse
Zirkadiane Marker (Melatonin)
Zell-Stress & Mitochondrien

Evidenz

Forschungs Highlights

Charakterisierung des delta-EEG(-Schlaf)-induzierenden Peptids — die namensgebende Arbeit.

Schoenenberger & Monnier, PNAS 1977

Sequenz WAGGDASGE durch Aminosäureanalyse bestimmt und durch Synthese bestätigt.

Schoenenberger et al., Pflügers Arch 1978

Endogenes DSIP und Delta-Schlaf im Zusammenhang mit der HPA-(Cortisol-)Achse beim Menschen.

Friedman et al., Neuroendocrinology 1994

DSIP und die Melatonin-Synthese der Zirbeldrüse als zirkadianer Marker.

Oaknin et al., Neurosci Lett 1986

DSIP und die mitochondriale Atmung des Gehirns unter Hypoxie (Zell-Stress-Marker).

Khvatova et al., Peptides 2003

Forschungsstand

Referenzierte Studien zu DSIP

10 ausgewählte Quellen — filterbar nach Studientyp, jede verlinkt direkt zur Quelle.

StudieHumoral transmission of sleep. IX. Activity and concentration of the sleep peptide delta in cerebral and systemic blood fractionsMonnier M, Dudler L, Gaechter R, Schoenenberger GA, 1975, Pfluegers Archiv - European Journal of PhysiologyQuelle →StudieCharacterization of a delta-electroencephalogram (-sleep)-inducing peptideSchoenenberger GA, Monnier M, 1977, Proceedings of the National Academy of Sciences USAQuelle →StudieThe delta EEG (sleep)-inducing peptide (DSIP). XI. Amino-acid analysis, sequence, synthesis and activity of the nonapeptideSchoenenberger GA, Maier PF, Tobler HJ, Wilson K, Monnier M, 1978, Pfluegers Archiv - European Journal of PhysiologyQuelle →Human-StudieAcute and delayed effects of DSIP (delta sleep-inducing peptide) on human sleep behaviorSchneider-Helmert D, Gnirss F, Monnier M, Schenker J, Schoenenberger GA, 1981, International Journal of Clinical Pharmacology, Therapy, and ToxicologyQuelle →ReviewDelta-sleep-inducing peptide (DSIP): a reviewGraf MV, Kastin AJ, 1984, Neuroscience and Biobehavioral ReviewsQuelle →Human-StudieDecreased delta-sleep and plasma delta-sleep-inducing peptide in patients with Cushing syndromeFriedman TC, Garcia-Borreguero D, Hardwick D, Akuete CN, Doppman JL, Dorn LD, Barker CN, Yanovski JA, Chrousos GP, 1994, NeuroendocrinologyQuelle →Human-StudieDelta sleep-inducing peptide in the blood and hypothalamus of rats with various resistance to emotional stress (translated from Russian)Salieva RM, Koplik EV, Kamenov ZA, Poletaev AB, 1988, Biulleten Eksperimentalnoi Biologii i Meditsiny (Bulletin of Experimental Biology and Medicine)Quelle →TiermodellInfluence of delta-sleep inducing peptide on melatonin synthesis in the rat pineal glandOaknin S, Troiani ME, Webb SM, Reiter RJ, 1986, Neuroscience LettersQuelle →TiermodellDelta sleep inducing peptide (DSIP): effect on respiration activity in rat brain mitochondria and stress protective potency under experimental hypoxiaKhvatova EM, Samartzev VN, Zagoskin PP, Prudchenko IA, Mikhaleva II, 2003, PeptidesQuelle →TiermodellThe effects of delta sleep-inducing peptide on the intensity of lipid peroxidation and xanthine oxidase activity in rat tissues during cold stressBondarenko TI, Milyutina NP, Shustanova TA, Mikhaleva II, 2001, Neuroscience and Behavioral PhysiologyQuelle →

Research Deep Dive

Die Forschung im Detail

Vertiefte, studienbasierte Einordnung — jede Aussage mit PubMed-Quelle und Modellqualifier.

9 AminosäurenDEFINIERTE SEQUENZ
848,8 g/molDURCHSCHNITTSMASSE DER FREIEN SÄURE
2 MolekülformenDSIP / P-DSIP
7 QuellenEVIDENZKARTE
01Chemie und molekulare Identität

DSIP ist ein lineares, nicht amidiertes Nonapeptid. Die Sequenz lautet Trp-Ala-Gly-Gly-Asp-Ala-Ser-Gly-Glu, in Einbuchstabenschreibweise WAGGDASGE. Aminosäureanalyse und chemische Synthese legten diese Folge in einer analytischen und präklinischen Publikation fest. Diese Literaturidentität ist ein Referenzpunkt, aber kein Nachweis dafür, dass eine vorliegende Probe das bezeichnete Molekül enthält.

Die folgenden Identifikatoren beschreiben nicht phosphoryliertes DSIP als freie Säure. Sequenz, Formel, Durchschnittsmasse und Registrierfelder sind von physischer Form, deklariertem Gehalt und chargenbezogenen Analysenergebnissen zu trennen.

FeldReferenzangabe
BezeichnungDSIP
Nomenklatur / ArtikelcodeEmideltide (INN), SKU DS5
OriginatorAbgleich mit freigegebenem Etikett, Spezifikation und Chargendokumentation erforderlich
KlasseLineares, nicht amidiertes Neuropeptid mit 9 Aminosäureresten
SequenzTrp-Ala-Gly-Gly-Asp-Ala-Ser-Gly-Glu (WAGGDASGE)
ZielprofilKein etablierter Rezeptor oder einheitlicher Mechanismus, nur modellgebundene experimentelle Endpunkte
SummenformelC35H48N10O15, freie Säure
Molekülmasseca. 848,8 g/mol, Durchschnittsmasse der freien Säure
PubChem CID68816
CAS-Nummer62568-57-4
InChIKeyZRZROXNBKJAOKB-GFVHOAGBSA-N
UNIIYN28Z5YZ73

Diese Referenzwerte definieren einen Datenbankeintrag, nicht die Identität einer gelieferten Charge. Deklarierte Molekülform, Artikelcode und Chargenkennung müssen mit Etikett, Spezifikation und Analysendokument verbunden sein. Dieselbe Grenze gilt für eine mögliche Salzform, den Phosphorylierungsstatus und jedes analytische Ergebnis.

Identitätsquelle: Schoenenberger et al. 1978 · PMID 568769

02Modellsysteme und Evidenzgrenzen

Der lokale Quellenkorpus weist DSIP keinen etablierten Rezeptor und keinen einheitlichen Mechanismus zu. Er umfasst stattdessen getrennte Delta-EEG-, Zirbeldrüsen-, Mitochondrien- und Gewebeendpunkte in definierten Kaninchen- und Rattensystemen. Ein Messwert aus einer Präparation lässt sich weder in eine allgemeine Stoffeigenschaft umdeuten noch auf ein anderes Modell übertragen.

Historische Kaninchenmodelle

Frühe Versuche verknüpften die bibliografische Bezeichnung mit Delta-EEG-Messungen. Gegenwärtiges Katalogmaterial wurde dabei nicht untersucht.

Definierte Rattensysteme

Zirbeldrüse, isolierte Hirnmitochondrien sowie Leber- und Hirngewebe lieferten jeweils andere biochemische Messgrößen.

Übertragungsgrenze

Molekül, Spezies, Gewebe, Bedingung, Methode und Endpunkt bleiben Bestandteile jedes Befunds. Literatur authentifiziert keine Charge.

Oaknin und Kollegen bestimmten N-Acetyltransferase-Aktivität und Melatoninwerte in der Zirbeldrüse von Ratten. Khvatova und Kollegen maßen oxidative Phosphorylierung in isolierten Rattenhirnmitochondrien und mitochondriale Atmung nach experimenteller Hypoxie im Rattenmodell. Bondarenko und Kollegen erfassten Lipidperoxidationsprodukte und Xanthinoxidase-Aktivität in Leber und Gehirn von Ratten bei Kälteexposition. Daraus entsteht kein zusammengeführtes Organismusresultat.

Die Review von Graf und Kastin ordnete Vorkommen, Verteilung, Struktur und verschiedene Beobachtungen eines überwiegend präklinischen Literaturstands ein. Sie bündelt heterogene Systeme, löst aber weder die Frage der Molekülform noch bestätigt sie eine bereitgestellte Charge.

Quellen zu den Modellsystemen: Graf & Kastin 1984 · PMID 6145137 · Oaknin et al. 1986 · PMID 3774211 · Khvatova et al. 2003 · PMID 12668217 · Bondarenko et al. 2001 · PMID 11265821

03Was die Publikationen gemessen haben

Dieses Kapitel beschreibt Befunde aus kontrollierter Forschung und trifft keine Aussage zur Forschungsverwendung. Die Literatur reicht von analytischer Charakterisierung über präklinische Tiermodelle und isolierte Mitochondrien bis zu einer Review. Modelltyp, untersuchtes Material, Methode und Endpunkt begrenzen jede Interpretation.

Analytik / Tiermodell
Schoenenberger et al. 1978, Pflügers Archiv

Aminosäureanalyse bestimmte die neun Reste der Sequenz, die zusätzlich chemisch synthetisiert und im Kaninchenmodell charakterisiert wurde. Die Arbeit authentifiziert kein geliefertes Material.

PMID 568769
Tiermodell
Monnier et al. 1975, Pflügers Archiv

Zerebrale und systemische Blutfraktionen wurden im Kaninchenmodell während elektrisch ausgelöster Delta-Aktivität verglichen. Die Untersuchung gehört zum historischen Benennungskontext.

PMID 1237876
Tiermodell
Schoenenberger et al. 1977, Proceedings of the National Academy of Sciences

Ein isoliertes Peptid wurde nach intraventrikulärer Infusion im Kaninchenmodell anhand von Delta- und Spindel-EEG-Endpunkten charakterisiert. Der Befund bleibt an dieses Design gebunden.

PMID 265572
Tiermodell
Oaknin et al. 1986, Neuroscience Letters

In der Zirbeldrüse von Ratten wurden N-Acetyltransferase-Aktivität und Melatoninwerte zu mehreren Zeitpunkten bestimmt.

PMID 3774211
Tiermodell
Bondarenko et al. 2001, Neuroscience and Behavioral Physiology

Lipidperoxidationsprodukte und Xanthinoxidase-Aktivität wurden in Leber und Gehirn von Ratten bei Kälteexposition erfasst.

PMID 11265821
Isolierte Mitochondrien / Tiermodell
Khvatova et al. 2003, Peptides

Oxidative Phosphorylierung wurde in isolierten Rattenhirnmitochondrien untersucht. Ergänzend erfasste die Arbeit mitochondriale Atmungsgrößen nach experimenteller Hypoxie im Rattenmodell.

PMID 12668217
Review
Graf & Kastin 1984, Neuroscience and Biobehavioral Reviews

Die Review ordnete Vorkommen, Verteilung, Struktur und unterschiedliche Beobachtungen eines überwiegend präklinischen Forschungsfelds ein. Sie erzeugt keine zusätzliche Primärmessung.

PMID 6145137

Studienquellen: PMID 568769 · PMID 1237876 · PMID 265572 · PMID 3774211 · PMID 11265821 · PMID 12668217 · PMID 6145137

04Nomenklatur und Abgrenzung von P-DSIP

Der historische Name Delta-Nonapeptid beziehungsweise Delta-Sleep-Inducing Peptide ist eine bibliografische Bezeichnung aus dem Messaufbau der 1970er Jahre und kein Hinweis auf eine Eigenschaft des gelieferten Materials. Er verweist auf den damaligen Kaninchenversuch und dessen Delta-EEG-Endpunkt, nicht auf ein Ergebnis außerhalb dieses Systems.

DSIP und P-DSIP sind unterschiedliche Molekülformen. Dieses Profil beschreibt die nicht phosphorylierte Sequenz WAGGDASGE. P-DSIP ist am Serinrest phosphoryliert. Ein gemeinsamer Basisname überträgt weder Identitätsdaten noch analytische Messwerte oder Literaturzuordnungen zwischen beiden Formen.

Die Unterscheidung ist analytisch relevant. HPLC kann ein chromatografisches Profil und einen methodenspezifischen Reinheitswert der untersuchten Charge ausweisen. Das Retentionsverhalten allein belegt jedoch nicht, ob der intakte Analyt als DSIP oder als serinphosphoryliertes P-DSIP vorliegt. Dafür ist ein geeignetes, chargenbezogenes massenspektrometrisches Identitätsergebnis erforderlich. Umgekehrt weist ein Identitätsbefund nicht automatisch chromatografische Reinheit nach.

Eine belastbare Dokumentenkette verbindet daher Molekülform, Sequenz, Artikelcode, Chargenkennung, Identitätsmethode und Ergebnis. Literatur zum gemeinsamen Basisnamen ersetzt diesen Zusammenhang nicht.

Quellen zu Nomenklatur und Sequenz: Monnier et al. 1975 · PMID 1237876 · Schoenenberger et al. 1977 · PMID 265572 · Schoenenberger et al. 1978 · PMID 568769

05Form und Chargendokumentation

Ob physische Form, deklarierter Gehalt und Lagerbedingungen für das vorliegende Material zutreffen, lässt sich ausschließlich durch Abgleich mit dem freigegebenen Etikett, der Spezifikation und der Dokumentation der jeweiligen Charge feststellen. Wird das Material in einem freigegebenen Dokument als lyophilisiert beschrieben, benennt dies ausschließlich das physische Format; daraus folgen weder Nachweise für molekulare Identität noch für Gehalt, Stabilität oder Reinheit.

Physische Form, deklarierter Gehalt, Lagerbedingungen und Stabilitätszeitraum sind mit dem freigegebenen Etikett, der Spezifikation und der Chargendokumentation abzugleichen. Aus der Molekülliteratur werden weder Füllmenge noch Darreichungsform, Temperatur oder Stabilitätsdauer abgeleitet.

Labore, die DSIP kaufen, sollten vor der Beschaffung prüfen, ob Produktbezeichnung, SKU DS5, deklarierte Molekülform, Chargenkennung und COA dasselbe Material bezeichnen. Abweichungen zwischen Etikett, Spezifikation und Zertifikat sind zu klären, bevor das Material einem Experiment zugeordnet wird.

Jede numerische Reinheitsangabe gilt ausschließlich für die analysierte Charge und die im COA genannte Methode. HPLC kann einen chargenspezifischen chromatografischen Befund stützen, unterscheidet allein aber nicht sicher zwischen nicht phosphoryliertem DSIP und serinphosphoryliertem P-DSIP. Literatur belegt weder Identität noch Reinheit des bereitgestellten Materials.

Analytischer Kontext: Schoenenberger et al. 1978 · PMID 568769

06Forschungsbeschaffung in der EU

Bei einer dokumentierten Forschungsbeschaffung in der EU sind Literaturidentität, Referenzidentität und Chargenidentität getrennt zu führen. Publikationen definieren Forschungsfragen und modellspezifische Messungen. Datenbankfelder ordnen eine Referenzverbindung ein. Erst die freigegebene Spezifikation, das Etikett und die eindeutig zugehörige Chargendokumentation belegen die Angaben zum bereitgestellten Material.

Eine nachvollziehbare Versuchsakte verbindet Artikelreferenz und Chargenkennung mit deklarierter Molekülform, Prüfkriterien, Methoden, Ergebnissen, Prüfdatum und Freigabestatus. Befunde zu endogenem Peptid, Tiermodellen, isolierten Mitochondrien und Review-Literatur sind untereinander nicht austauschbar und sagen nichts über ein Ergebnis außerhalb des jeweils beschriebenen Systems aus.

Das Material ist ausschließlich für Forschungszwecke und die Laborforschung bestimmt, nicht für die Anwendung an Menschen oder Tieren.

FAQ

Häufige Fragen

Struktur & Identifikatoren

Struktur & Identifikatoren
Die folgenden Identifikatoren stammen aus PubChem (CID 68816). Form (DSIP vs. phosphoryliertes P-DSIP), Salzform und exaktes Molgewicht sind vor Veroeffentlichung per COA zu bestaetigen.

  • Name / Synonyme: DSIP / Delta-Sleep-Inducing Peptide / Emideltide (INN) / DSIP-Nonapeptid
  • Klasse: koerpereigenes Neuropeptid; lineares Nonapeptid (9 Aminosaeuren)
  • Sequenz: Trp-Ala-Gly-Gly-Asp-Ala-Ser-Gly-Glu (WAGGDASGE), linear, nicht amidiert
  • CAS: 62568-57-4 (PubChem xref)
  • PubChem CID: 68816
  • Summenformel: C35H48N10O15
  • Molgewicht: ca. 848.8 g/mol (Durchschnitt) - exakte Masse/Salzform per COA bestaetigen
  • InChIKey: ZRZROXNBKJAOKB-GFVHOAGBSA-N
  • UNII: YN28Z5YZ73
  • Bekannte Variante: phosphoryliertes DSIP (P-DSIP), phosphoryliert am Serin-Rest - Form per COA bestaetigen
  • Regulatorischer Status: koerpereigenes Peptid; INN ('Emideltide') vergeben, jedoch nicht als Arzneimittel zugelassen (FDA/EMA) und kein NDA (Stand 2026); nur in akademischer Forschung untersucht
Qualität & Dokumentation

Quality & Research-Use Framing
Reborn sollte DSIP nur mit chargenbezogenem COA, HPLC/MS-Dokumentation, Lot-Nummer und klarer Research-Use-Only-Kommunikation veroeffentlichen. Keine Expositionsschema, keine Rekonstitution, keine Anwendungs- oder Protokollhinweise und keine Nutzen- oder Wirkversprechen am Menschen. Alle genannten Marker (z. B. Schlaf-EEG, HPA/Cortisol, Melatonin, Mitochondrien, oxidativer Stress) sind modellqualifizierte Forschungs-Endpunkte, keine Produktwirkung. Hinweis: Teile der DSIP-Literatur sind aelter und in den Befunden heterogen; die Seite beschreibt Forschungsfelder und publizierte Studienbefunde, keine Produktwirkung beim Menschen.

Was ist DSIP?

Das Delta Sleep-Inducing Peptide, ein Neunpeptid, das 1977 aus dem Blut schlafender Kaninchen isoliert und nach seiner Wirkung auf Delta-Wellen benannt wurde.

Ist die Schlafwirkung gesichert?

Nein. Trotz des Namens sind die Befunde zum Schlaf uneinheitlich. Ein Teil der Literatur beschreibt eher Effekte auf Stressachse und Thermoregulation.

Wie belastbar ist die Datenlage?

Überwiegend ältere Tier- und kleine Humanstudien. Ein einheitlicher Rezeptor wurde bis heute nicht zweifelsfrei identifiziert.

Wie ordnet Reborn das Produkt ein?

Ausschließlich als Research Peptide für Labor- und Forschungszwecke, nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier. Jede Charge wird mit Analysezertifikat (COA), HPLC und MS dokumentiert.

Wie kann ich bezahlen?

Wir akzeptieren Vorkasse per SEPA-Überweisung sowie Kryptowährungen. Alle Zahlungen werden sicher und verschlüsselt verarbeitet.

Wie schnell und wie wird versendet?

Diskreter Versand aus der EU in 4–5 Werktagen. Neutrale Verpackung ohne Rückschluss auf den Inhalt.