VIP

74,90 €

inkl. Versand & MwSt.

Analyse Zertifikat pro Charge

≥ 99 % Reinheit (HPLC)

Lieferung nach Deutschland

Lieferzeit 3–5 Werktage

Stärke: 10 mg

Menge:

1

Sicher & schnell bezahlen

Bakteriostatisches Wasser 10 ml
+ Gratis dazu

Bakteriostatisches Wasser 10 ml

Für die Rekonstitution, ab 70 € Bestellwert automatisch gratis dabei.

Noch 70,00 € bis zur Gratis-Zugabe.

Zahlungsarten: PayPal, Klarna, Visa, Mastercard, Google Pay

Was ist VIP

VIP im Überblick

VIP steht für Vasoaktives Intestinales Peptid, ein körpereigenes Neuropeptid aus 28 Aminosäuren. Es wurde ursprünglich aus Darmgewebe isoliert, ist aber im gesamten Nerven- und Immunsystem verbreitet.

Seine Wirkung entfaltet es über zwei G-Protein-gekoppelte Rezeptoren, VPAC1 und VPAC2. In der Forschung wird VIP vor allem im Zusammenhang mit Gefäßweitstellung, Entzündungsmodulation und zirkadianer Rhythmik untersucht. Bei Reborn Peptides ist VIP ausschließlich ein Research Peptide.

Forschungsüberblick

VIP gehört zur Sekretin-Glukagon-Familie. Die Bindung an VPAC1 und VPAC2 aktiviert überwiegend den cAMP-Signalweg. Genau diese Rezeptorselektivität ist das am besten untersuchte Feld.

Igarashi und Kollegen kartierten in zwei Arbeiten (2002) systematisch das Pharmakophor von VIP für VPAC1 und für VPAC2 und arbeiteten heraus, welche Positionen der Sequenz für welche Rezeptorbindung entscheidend sind. 2005 nutzte dieselbe Gruppe die Erkenntnisse, um vereinfachte, rezeptorselektive und stabilere VIP-Analoga zu entwickeln.

Einen aktuellen strukturbiologischen Blick liefern Piper und Kollegen (2022) in Nature Communications: Sie beschreiben, wie die VPAC-Rezeptorfamilie ihre Peptide bindet und wodurch die Selektivität zustande kommt.

Ehrliche Einordnung: VIP ist als körpereigenes Peptid ausgesprochen gut charakterisiert, seine Halbwertszeit im Blut ist jedoch sehr kurz. Als Wirkstoff (Aviptadil) wurde es in klinischen Studien untersucht, eine breite Zulassung besteht nicht.

Technische Daten
CAS-Nummer37221-79-7
SummenformelC₁₄₇H₂₃₇N₄₃O₄₃S
Molekulargewicht3326,8 g/mol
SequenzHSDAVFTDNYTRLRKQMAVKKYLNSILN-NH₂ (28 AS)
Aminosäuren28
Reinheit≥ 99 % (HPLC)
PubChem CID53314964
ZielstrukturVPAC1- und VPAC2-Rezeptoren
MolekülstrukturStrukturformel von VIP
VIP
In-vitroTiermodellHuman-Pilot4RCT5Zulassung
Zwei Rezeptoren, ein Peptid
Strukturbiologie
Kurze Halbwertszeit

Evidenz

Forschungs Highlights

VIP wirkt über VPAC1 und VPAC2. Welche Positionen der Sequenz welche Bindung bestimmen, wurde systematisch kartiert.

Igarashi et al. 2002 · PMID 11907155 · PMID 12388623

Aktuelle Arbeiten zeigen, wie die VPAC-Rezeptorfamilie ihre Peptide bindet und woher die Selektivität kommt.

Piper et al. 2022 · PMID 36385145

VIP wird im Blut sehr rasch abgebaut. Genau deshalb wurden vereinfachte, stabilere Analoga entwickelt.

Igarashi et al. 2005 · PMID 15994369

Research Deep Dive

Die Forschung im Detail

Vertiefte, studienbasierte Einordnung — jede Aussage mit PubMed-Quelle und Modellqualifier.

28 AminosäureresteStrukturklasse
VPAC1 / VPAC2Rezeptoren in der Literatur
10 PubMed-QuellenForschungsstand
ChargenunterlagenWas ein COA zeigen sollte
01Chemie und Molekülstruktur des VIP Peptids

VIP Peptid ist ein endogenes Neuropeptid aus 28 Aminosäureresten in der Sekretin–Glukagon-Superfamilie. Die publizierte Referenzsequenz besitzt einen amidierten C-Terminus. Diese Strukturdaten beschreiben eine molekulare Referenz; ohne verknüpfte Probenanalyse belegen sie weder Identität noch Eigenschaften einer erhaltenen Charge.

KontrollfeldDokumentierte Angabe
Name / SynonymeVIP Peptid; Peptid VIP; vasoaktives intestinales Peptid; vasoaktives intestinales Polypeptid; INN Aviptadil
Klasseendogenes Neuropeptid aus 28 Aminosäureresten in der Sekretin–Glukagon-Superfamilie; eine Strukturklasse, keine chargenspezifische Eigenschaft
ReferenzsequenzHSDAVFTDNYTRLRKQMAVKKYLNSILN-NH2, 28 Reste und ein amidierter C-Terminus
In der Literatur beschriebene RezeptorenVPAC1 und VPAC2, G-Protein-gekoppelte Rezeptoren der Klasse B
In der Literatur beschriebene SignalwegeAdenylylcyclase, cAMP, PKA und EPAC; je nach rezeptorpharmakologischem Modell auch ERK1/2 und DUSP4
Summenformel, amidierte FormC147H238N44O42S, aus der Referenzsequenz mit amidiertem C-Terminus berechnet
Molekülmasse, amidierte Formetwa 3.325,85 g/mol, mittlere Masse der freien Base
Summenformel und Masse, freie SäureC147H237N43O43S; etwa 3.326,83 g/mol, mittlere Masse der freien Base
CAS-Nummernicht angegeben; im Datensatz liegt keine verifizierte Referenz vor
Form und Produktcodelyophilisiertes Material; Produktcode RP-1033
Deklarierte Mengeauf Etikett und chargenbezogenem Analysezertifikat ausgewiesen
Salzform und Hydratationszustanddurch Analysezertifikat und Unterlagen derselben Charge festzustellen
C-terminale Amidierung und Chargenreinheitfür die Charge anhand verknüpfter Analysedaten festzustellen
Exakte Masse und Bestätigung der Probenidentitätüber Probenreferenz, Analysenmethode und Bericht der Charge festzustellen
Lagerungsbedingungen und StabilitätszeitraumEtikett, Produktspezifikation und Unterlagen derselben Charge abgleichen

Die Einordnung im Katalog liefert keine chargenspezifische Information. Der Überblick zu Substanzklassen im Research-Sortiment stellt Begriffe für den Vergleich struktureller Kategorien bereit.

Struktureller und rezeptorpharmakologischer Kontext · Couvineau A und Laburthe M · PMID 21951273

02Amidierte und freie Säure – zwei getrennte Referenzdatensätze

Die amidierte Referenzform endet auf –NH2, die freie Säure auf –OH. Ihre Summenformeln und mittleren Massen sind getrennte Referenzdatensätze. Sie beschreiben weder eine Wirkung oder Gleichwertigkeit noch ordnen sie einer erhaltenen Probe eine Form zu.

Amidierte Form

C147H238N44O42S und etwa 3.325,85 g/mol beschreiben die mittlere Masse der freien Base mit –NH2 am C-Terminus.

Freie Säure

C147H237N43O43S und etwa 3.326,83 g/mol beschreiben die mittlere Masse der freien Base mit –OH am C-Terminus.

Chargenbezogene Identität

Salzform, Hydratationszustand, Peptidgehalt und C-terminale Form müssen für die konkrete Charge durch stimmige Analysedaten festgestellt werden.

Beide mittleren Massen beziehen sich auf die freie Base. Weder sie noch die Formeln bestimmen Salzform, Hydratationszustand oder Peptidgehalt einer konkreten Charge. Etikett, Chargencode, Probenreferenz und massenspektrometrischer Datensatz müssen dieselbe Probe bezeichnen, bevor eine Identität zugeordnet werden kann.

Molekülform und Aussagegrenze · Delgado M, Pozo D und Ganea D · PMID 15169929

03Studienlandschaft zum VIP Peptid

Dieses Kapitel beschreibt Befunde in kontrollierter Forschung und ordnet sie chronologisch ein. Der Leitfaden zu experimentellen Studienmodellen erklärt, warum Modelltyp, Präparation, Messvariable und Beobachtungszeitraum an die jeweilige Publikation gebunden bleiben müssen. Keine Quelle analysiert eine angebotene Charge.

Review
2000 – Said und Dickman · Regulatory Peptides

Der Review ordnete Signalwege und Endpunkte in pulmonalen Modellen. Die in der Quelle verwendeten Begriffe belegen über die ausgewerteten Systeme hinaus keine einheitliche Reaktionsrichtung; die Aussage bleibt durch Modellauswahl und Endpunkte begrenzt.

Said SI und Dickman KG · PMID 11033049
Tiermodell
2003 – Delgado, Varela und Gonzalez-Rey · FASEB Journal

Ein Mausmodell untersuchte dopaminerge Neuronen und die Aktivierung von Mikroglia im angegebenen Versuchsaufbau. Der Befund gehört ausschließlich zu Spezies, Vergleich, Beobachtungszeitraum und Modellendpunkten und definiert keinen Zweck des Materials.

Delgado M, Varela N und Gonzalez-Rey E · PMID 12626429
Review
2004 – Delgado, Pozo und Ganea · Pharmacological Reviews

Der Review fasste zelluläre und molekulare Rollen in der Immunsignalgebung zusammen. Er stellt keine neue Primärmessung dar, und seine Terminologie liefert außerhalb der berichteten Modelle keine allgemeine Reaktionsrichtung.

Delgado M, Pozo D und Ganea D · PMID 15169929
In vitro
2010 – Burian, Storka und Marzluf · Peptides

Aus menschlichen Monozyten gewonnene Makrophagen dienten zur Untersuchung der VPAC1-Expression unter definierten Stimuli; die zitierte Darstellung weist der Veränderung keine Richtung zu. Dies ist ein Zellmodell mit menschlichem Material, keine Studie mit Teilnehmenden und kein Gesamtorganismus-Modell.

Burian B, Storka A, Marzluf BA et al. · PMID 20026142
Review
2011 – Wu, Lee und Sung · Respiratory Research

Der Review fasste Modelle der glatten Atemwegs- und Gefäßmuskulatur sowie zelluläre Signalwege zusammen. Diese Themen begrenzen seinen Literaturrahmen; die Befunde sind modellgebunden und begründen keinen Zweck für Labormaterial.

Wu D, Lee D und Sung YK · PMID 21477377
Review
2012 – Couvineau und Laburthe · British Journal of Pharmacology

Der rezeptorpharmakologische Review beschrieb VPAC1 und VPAC2 als Klasse-B-Rezeptoren und erörterte Gs, Adenylylcyclase und cAMP in abgegrenzten Systemen. Diese Daten betreffen Literaturmodelle, nicht die Identitätsanalyse einer Probe.

Couvineau A und Laburthe M · PMID 21951273
In vitro
2013 – Kudo, Tahara und Gamble · Journal of Neurophysiology

In Gewebeschnitten des suprachiasmatischen Kerns wurde elektrische Aktivität aufgezeichnet und die Signalgebung über EPAC und PKA innerhalb dieser Präparation untersucht. Richtung, Dauer und Blockade gelten ausschließlich für diese Schnitte und Versuchsbedingungen.

Kudo T, Tahara Y und Gamble KL · PMID 23741043
Tiermodell
2015 – De Vadder, Plessier, Gautier-Stein und Mithieux · Neurogastroenterology and Motility

Ein Nagermodell beschrieb eine neuronale Darm–Gehirn-Achse und einen lokalen Mediatorschritt innerhalb des untersuchten Mechanismus. Die berichtete Richtung gehört zum Tiermodell und lässt sich weder auf eine Produktspezifikation noch auf eine Materialaussage übertragen.

De Vadder F, Plessier F, Gautier-Stein A und Mithieux G · PMID 25586379
In vitro
2019 – Hamnett, Crosby, Chesham und Hastings · Nature Communications

Eine Netzwerkpräparation des suprachiasmatischen Kerns diente dazu, ERK1/2 und DUSP4 in einem zirkadianen Netzwerk zu verfolgen. Die Beobachtung bleibt auf Präparation, ausgewählten Signalweg und angegebenen Netzwerkendpunkt begrenzt.

Hamnett R, Crosby P, Chesham JE und Hastings MH · PMID 30710088
Review
2019 – Iwasaki, Akiba und Kaunitz · F1000Research

Der Review ordnete neuronale, epitheliale und endokrine Zellfunktionen als Literaturfelder. Die zusammengetragenen Befunde sind weder Merkmale einer Produktcharge noch Aussagen zur analytischen Qualität von Labormaterial.

Iwasaki M, Akiba Y und Kaunitz JD · PMID 31559013

Diese Seite überträgt keine Forschungsbefunde auf das angebotene Labormaterial. Die Erwähnung in pharmakologischen Reviews macht das Material weder zu einem Arzneimittel noch zu einem Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel. Die Wissensbibliothek für die Laborforschung bietet den dokumentarischen Kontext.

Publikationsnachweise und Modellgrenzen · PubMed · PMID 31559013

04Begriffsklärung: Name, Referenzdaten und Chargendaten

VIP Peptid, Peptid VIP, vasoaktives intestinales Peptid, vasoaktives intestinales Polypeptid und der INN Aviptadil bezeichnen in diesem Dossier dieselbe molekulare Referenz. Das Wort „vasoaktiv“ ist historisch und schreibt dem angebotenen Material keine Eigenschaft zu. Aussagen zu Zulassung, Indikation oder Verschreibungsstatus werden daraus nicht abgeleitet.

Eine Referenzsequenz beschreibt die publizierte Aminosäureabfolge und den angegebenen C-Terminus. Sie bestätigt für sich genommen weder Sequenz und C-terminale Form noch Salzform, Hydratationszustand, Peptidgehalt oder Reinheit einer physischen Charge.

Eine Chargenaussage erfordert eine lückenlose Dokumentationskette, in der Etikett, Produktcode RP-1033, Chargencode, Probenreferenz, Analysenmethode und Berichtsreferenz dasselbe Material betreffen.

Zur Katalogorientierung besitzen Thymosin Alpha-1, Kisspeptin-10, Oxytocinacetat und DSIP jeweils eigene Datensätze und Dokumentationen. Eigenschaften, Analysewerte und Literaturbefunde sind nicht zwischen diesen Einträgen übertragbar.

Terminologie und dokumentarische Grenze · Said SI und Dickman KG · PMID 11033049

05Form, Lagerung, Chargendokumentation und Research Use

Der Materialdatensatz beschreibt lyophilisiertes Peptidmaterial. Der Leitfaden zu Lyophilisat und Laborbehältnissen erläutert die physische Darreichungsform, die keine molekulare Identität belegt. Die maßgeblichen Unterlagen zu Lagerung und Handling sollten mit Etikett, Spezifikation und Dokumentation derselben Charge abgeglichen werden.

Ein Analysezertifikat sollte Substanzname, Produktcode, Chargencode, Probenreferenz, Analysenmethode, Ergebnis und Berichtsversion miteinander verbinden. Der Leitfaden zum Verständnis des COA grenzt chromatographische Ergebnisse, Identitätsnachweise und Rückverfolgbarkeit voneinander ab. Ein HPLC-Ergebnis beschreibt das chromatographische Profil der analysierten Probe innerhalb der Methodengrenzen; Massenspektrometrie kann die Identitätszuordnung stützen, wenn Methode, Probenreferenz, erwartete Masse und Berichtsumfang zusammen dokumentiert sind.

Ohne das zugehörige chargenbezogene Analysezertifikat wird kein allgemeiner Reinheitswert angegeben. Diese Seite enthält keine praktischen Anleitungen.

Dieses Material ist ausschließlich für Forschungs- und Laborzwecke bestimmt. Nicht für die Anwendung am Menschen oder Tier.

FAQ

Häufige Fragen

Was ist VIP?

Das Vasoaktive Intestinale Peptid, ein körpereigenes Neuropeptid aus 28 Aminosäuren.

Wie wirkt es?

Über die G-Protein-gekoppelten Rezeptoren VPAC1 und VPAC2, überwiegend über den cAMP-Signalweg.

Warum wurden Analoga entwickelt?

Weil VIP im Blut sehr schnell abgebaut wird. Vereinfachte Analoga sind stabiler und rezeptorselektiver.

Wie ordnet Reborn das Produkt ein?

Ausschließlich als Research Peptide für Labor- und Forschungszwecke, nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier. Jede Charge wird mit Analysezertifikat (COA), HPLC und MS dokumentiert.

Wie kann ich bezahlen?

Wir akzeptieren Vorkasse per SEPA-Überweisung sowie Kreditkarte. Alle Zahlungen werden sicher und verschlüsselt verarbeitet.

Wie schnell und wie wird versendet?

Diskreter Versand aus der EU, Lieferzeit 3–5 Werktage. Neutrale Verpackung ohne Rückschluss auf den Inhalt.