
PT-141
Libido & Sexualfunktion
44,90 €
36,90 €
inkl. Versand & MwSt.
Analyse Zertifikat pro Charge
≥ 99 % Reinheit (HPLC)
Lieferung nach Deutschland
4-5 Werktage Lieferzeit
Menge:
Sicher & schnell bezahlen
Lieferung: 08.09. – 09.09.
Bakteriostatisches Wasser 10 ml
Für die Rekonstitution, ab 70 € Bestellwert automatisch gratis dabei.
Noch 70,00 € bis zur Gratis-Zugabe.
Was ist DSIP
DSIP (Delta-Sleep-Inducing Peptide, INN Emideltide) ist ein koerpereigenes Neuropeptid - ein lineares Nonapeptid mit der Sequenz Trp-Ala-Gly-Gly-Asp-Ala-Ser-Gly-Glu (WAGGDASGE). Es wurde in einer klassischen Versuchsreihe zur 'humoralen Schlafuebertragung' identifiziert: Aus dem zerebralen Venenblut von Kaninchen waehrend elektrisch induzierten Delta-Schlafs wurde ein schlafassoziierter humoraler Faktor gewonnen [Monnier 1975] und anschliessend als delta-EEG-assoziiertes Peptid charakterisiert [Schoenenberger 1977, PNAS]. Die Primaerstruktur wurde durch Aminosaeureanalyse bestimmt und durch chemische Synthese bestaetigt [Schoenenberger 1978]. Reborn Peptides liefert DSIP ausschliesslich als Laborforschungs-Compound.
Die Studienlage positioniert DSIP als eines der am breitesten untersuchten klassischen Neuropeptide. In Studien wurde DSIP im Zusammenhang mit folgenden Forschungsmarkern untersucht:


Evidenz
Charakterisierung des delta-EEG(-Schlaf)-induzierenden Peptids — die namensgebende Arbeit.
Schoenenberger & Monnier, PNAS 1977
Sequenz WAGGDASGE durch Aminosäureanalyse bestimmt und durch Synthese bestätigt.
Schoenenberger et al., Pflügers Arch 1978
Endogenes DSIP und Delta-Schlaf im Zusammenhang mit der HPA-(Cortisol-)Achse beim Menschen.
Friedman et al., Neuroendocrinology 1994
DSIP und die Melatonin-Synthese der Zirbeldrüse als zirkadianer Marker.
Oaknin et al., Neurosci Lett 1986
DSIP und die mitochondriale Atmung des Gehirns unter Hypoxie (Zell-Stress-Marker).
Khvatova et al., Peptides 2003
Forschungsstand
10 ausgewählte Quellen — filterbar nach Studientyp, jede verlinkt direkt zur Quelle.
Research Deep Dive
Vertiefte, studienbasierte Einordnung — jede Aussage mit PubMed-Quelle und Modellqualifier.
DSIP ist ein lineares, nicht amidiertes Nonapeptid. Die Sequenz lautet Trp-Ala-Gly-Gly-Asp-Ala-Ser-Gly-Glu, in Einbuchstabenschreibweise WAGGDASGE. Aminosäureanalyse und chemische Synthese legten diese Folge in einer analytischen und präklinischen Publikation fest. Diese Literaturidentität ist ein Referenzpunkt, aber kein Nachweis dafür, dass eine vorliegende Probe das bezeichnete Molekül enthält.
Die folgenden Identifikatoren beschreiben nicht phosphoryliertes DSIP als freie Säure. Sequenz, Formel, Durchschnittsmasse und Registrierfelder sind von physischer Form, deklariertem Gehalt und chargenbezogenen Analysenergebnissen zu trennen.
| Feld | Referenzangabe |
|---|---|
| Bezeichnung | DSIP |
| Nomenklatur / Artikelcode | Emideltide (INN), SKU DS5 |
| Originator | Abgleich mit freigegebenem Etikett, Spezifikation und Chargendokumentation erforderlich |
| Klasse | Lineares, nicht amidiertes Neuropeptid mit 9 Aminosäureresten |
| Sequenz | Trp-Ala-Gly-Gly-Asp-Ala-Ser-Gly-Glu (WAGGDASGE) |
| Zielprofil | Kein etablierter Rezeptor oder einheitlicher Mechanismus, nur modellgebundene experimentelle Endpunkte |
| Summenformel | C35H48N10O15, freie Säure |
| Molekülmasse | ca. 848,8 g/mol, Durchschnittsmasse der freien Säure |
| PubChem CID | 68816 |
| CAS-Nummer | 62568-57-4 |
| InChIKey | ZRZROXNBKJAOKB-GFVHOAGBSA-N |
| UNII | YN28Z5YZ73 |
Diese Referenzwerte definieren einen Datenbankeintrag, nicht die Identität einer gelieferten Charge. Deklarierte Molekülform, Artikelcode und Chargenkennung müssen mit Etikett, Spezifikation und Analysendokument verbunden sein. Dieselbe Grenze gilt für eine mögliche Salzform, den Phosphorylierungsstatus und jedes analytische Ergebnis.
Identitätsquelle: Schoenenberger et al. 1978 · PMID 568769
Der lokale Quellenkorpus weist DSIP keinen etablierten Rezeptor und keinen einheitlichen Mechanismus zu. Er umfasst stattdessen getrennte Delta-EEG-, Zirbeldrüsen-, Mitochondrien- und Gewebeendpunkte in definierten Kaninchen- und Rattensystemen. Ein Messwert aus einer Präparation lässt sich weder in eine allgemeine Stoffeigenschaft umdeuten noch auf ein anderes Modell übertragen.
Frühe Versuche verknüpften die bibliografische Bezeichnung mit Delta-EEG-Messungen. Gegenwärtiges Katalogmaterial wurde dabei nicht untersucht.
Zirbeldrüse, isolierte Hirnmitochondrien sowie Leber- und Hirngewebe lieferten jeweils andere biochemische Messgrößen.
Molekül, Spezies, Gewebe, Bedingung, Methode und Endpunkt bleiben Bestandteile jedes Befunds. Literatur authentifiziert keine Charge.
Oaknin und Kollegen bestimmten N-Acetyltransferase-Aktivität und Melatoninwerte in der Zirbeldrüse von Ratten. Khvatova und Kollegen maßen oxidative Phosphorylierung in isolierten Rattenhirnmitochondrien und mitochondriale Atmung nach experimenteller Hypoxie im Rattenmodell. Bondarenko und Kollegen erfassten Lipidperoxidationsprodukte und Xanthinoxidase-Aktivität in Leber und Gehirn von Ratten bei Kälteexposition. Daraus entsteht kein zusammengeführtes Organismusresultat.
Die Review von Graf und Kastin ordnete Vorkommen, Verteilung, Struktur und verschiedene Beobachtungen eines überwiegend präklinischen Literaturstands ein. Sie bündelt heterogene Systeme, löst aber weder die Frage der Molekülform noch bestätigt sie eine bereitgestellte Charge.
Quellen zu den Modellsystemen: Graf & Kastin 1984 · PMID 6145137 · Oaknin et al. 1986 · PMID 3774211 · Khvatova et al. 2003 · PMID 12668217 · Bondarenko et al. 2001 · PMID 11265821
Dieses Kapitel beschreibt Befunde aus kontrollierter Forschung und trifft keine Aussage zur Forschungsverwendung. Die Literatur reicht von analytischer Charakterisierung über präklinische Tiermodelle und isolierte Mitochondrien bis zu einer Review. Modelltyp, untersuchtes Material, Methode und Endpunkt begrenzen jede Interpretation.
Aminosäureanalyse bestimmte die neun Reste der Sequenz, die zusätzlich chemisch synthetisiert und im Kaninchenmodell charakterisiert wurde. Die Arbeit authentifiziert kein geliefertes Material.
PMID 568769Zerebrale und systemische Blutfraktionen wurden im Kaninchenmodell während elektrisch ausgelöster Delta-Aktivität verglichen. Die Untersuchung gehört zum historischen Benennungskontext.
PMID 1237876Ein isoliertes Peptid wurde nach intraventrikulärer Infusion im Kaninchenmodell anhand von Delta- und Spindel-EEG-Endpunkten charakterisiert. Der Befund bleibt an dieses Design gebunden.
PMID 265572In der Zirbeldrüse von Ratten wurden N-Acetyltransferase-Aktivität und Melatoninwerte zu mehreren Zeitpunkten bestimmt.
PMID 3774211Lipidperoxidationsprodukte und Xanthinoxidase-Aktivität wurden in Leber und Gehirn von Ratten bei Kälteexposition erfasst.
PMID 11265821Oxidative Phosphorylierung wurde in isolierten Rattenhirnmitochondrien untersucht. Ergänzend erfasste die Arbeit mitochondriale Atmungsgrößen nach experimenteller Hypoxie im Rattenmodell.
PMID 12668217Die Review ordnete Vorkommen, Verteilung, Struktur und unterschiedliche Beobachtungen eines überwiegend präklinischen Forschungsfelds ein. Sie erzeugt keine zusätzliche Primärmessung.
PMID 6145137Studienquellen: PMID 568769 · PMID 1237876 · PMID 265572 · PMID 3774211 · PMID 11265821 · PMID 12668217 · PMID 6145137
Der historische Name Delta-Nonapeptid beziehungsweise Delta-Sleep-Inducing Peptide ist eine bibliografische Bezeichnung aus dem Messaufbau der 1970er Jahre und kein Hinweis auf eine Eigenschaft des gelieferten Materials. Er verweist auf den damaligen Kaninchenversuch und dessen Delta-EEG-Endpunkt, nicht auf ein Ergebnis außerhalb dieses Systems.
DSIP und P-DSIP sind unterschiedliche Molekülformen. Dieses Profil beschreibt die nicht phosphorylierte Sequenz WAGGDASGE. P-DSIP ist am Serinrest phosphoryliert. Ein gemeinsamer Basisname überträgt weder Identitätsdaten noch analytische Messwerte oder Literaturzuordnungen zwischen beiden Formen.
Die Unterscheidung ist analytisch relevant. HPLC kann ein chromatografisches Profil und einen methodenspezifischen Reinheitswert der untersuchten Charge ausweisen. Das Retentionsverhalten allein belegt jedoch nicht, ob der intakte Analyt als DSIP oder als serinphosphoryliertes P-DSIP vorliegt. Dafür ist ein geeignetes, chargenbezogenes massenspektrometrisches Identitätsergebnis erforderlich. Umgekehrt weist ein Identitätsbefund nicht automatisch chromatografische Reinheit nach.
Eine belastbare Dokumentenkette verbindet daher Molekülform, Sequenz, Artikelcode, Chargenkennung, Identitätsmethode und Ergebnis. Literatur zum gemeinsamen Basisnamen ersetzt diesen Zusammenhang nicht.
Quellen zu Nomenklatur und Sequenz: Monnier et al. 1975 · PMID 1237876 · Schoenenberger et al. 1977 · PMID 265572 · Schoenenberger et al. 1978 · PMID 568769
Ob physische Form, deklarierter Gehalt und Lagerbedingungen für das vorliegende Material zutreffen, lässt sich ausschließlich durch Abgleich mit dem freigegebenen Etikett, der Spezifikation und der Dokumentation der jeweiligen Charge feststellen. Wird das Material in einem freigegebenen Dokument als lyophilisiert beschrieben, benennt dies ausschließlich das physische Format; daraus folgen weder Nachweise für molekulare Identität noch für Gehalt, Stabilität oder Reinheit.
Physische Form, deklarierter Gehalt, Lagerbedingungen und Stabilitätszeitraum sind mit dem freigegebenen Etikett, der Spezifikation und der Chargendokumentation abzugleichen. Aus der Molekülliteratur werden weder Füllmenge noch Darreichungsform, Temperatur oder Stabilitätsdauer abgeleitet.
Labore, die DSIP kaufen, sollten vor der Beschaffung prüfen, ob Produktbezeichnung, SKU DS5, deklarierte Molekülform, Chargenkennung und COA dasselbe Material bezeichnen. Abweichungen zwischen Etikett, Spezifikation und Zertifikat sind zu klären, bevor das Material einem Experiment zugeordnet wird.
Jede numerische Reinheitsangabe gilt ausschließlich für die analysierte Charge und die im COA genannte Methode. HPLC kann einen chargenspezifischen chromatografischen Befund stützen, unterscheidet allein aber nicht sicher zwischen nicht phosphoryliertem DSIP und serinphosphoryliertem P-DSIP. Literatur belegt weder Identität noch Reinheit des bereitgestellten Materials.
Analytischer Kontext: Schoenenberger et al. 1978 · PMID 568769
Bei einer dokumentierten Forschungsbeschaffung in der EU sind Literaturidentität, Referenzidentität und Chargenidentität getrennt zu führen. Publikationen definieren Forschungsfragen und modellspezifische Messungen. Datenbankfelder ordnen eine Referenzverbindung ein. Erst die freigegebene Spezifikation, das Etikett und die eindeutig zugehörige Chargendokumentation belegen die Angaben zum bereitgestellten Material.
Eine nachvollziehbare Versuchsakte verbindet Artikelreferenz und Chargenkennung mit deklarierter Molekülform, Prüfkriterien, Methoden, Ergebnissen, Prüfdatum und Freigabestatus. Befunde zu endogenem Peptid, Tiermodellen, isolierten Mitochondrien und Review-Literatur sind untereinander nicht austauschbar und sagen nichts über ein Ergebnis außerhalb des jeweils beschriebenen Systems aus.
Das Material ist ausschließlich für Forschungszwecke und die Laborforschung bestimmt, nicht für die Anwendung an Menschen oder Tieren.

FAQ
Struktur & Identifikatoren
Die folgenden Identifikatoren stammen aus PubChem (CID 68816). Form (DSIP vs. phosphoryliertes P-DSIP), Salzform und exaktes Molgewicht sind vor Veroeffentlichung per COA zu bestaetigen.
Quality & Research-Use Framing
Reborn sollte DSIP nur mit chargenbezogenem COA, HPLC/MS-Dokumentation, Lot-Nummer und klarer Research-Use-Only-Kommunikation veroeffentlichen. Keine Expositionsschema, keine Rekonstitution, keine Anwendungs- oder Protokollhinweise und keine Nutzen- oder Wirkversprechen am Menschen. Alle genannten Marker (z. B. Schlaf-EEG, HPA/Cortisol, Melatonin, Mitochondrien, oxidativer Stress) sind modellqualifizierte Forschungs-Endpunkte, keine Produktwirkung. Hinweis: Teile der DSIP-Literatur sind aelter und in den Befunden heterogen; die Seite beschreibt Forschungsfelder und publizierte Studienbefunde, keine Produktwirkung beim Menschen.
Das Delta Sleep-Inducing Peptide, ein Neunpeptid, das 1977 aus dem Blut schlafender Kaninchen isoliert und nach seiner Wirkung auf Delta-Wellen benannt wurde.
Nein. Trotz des Namens sind die Befunde zum Schlaf uneinheitlich. Ein Teil der Literatur beschreibt eher Effekte auf Stressachse und Thermoregulation.
Überwiegend ältere Tier- und kleine Humanstudien. Ein einheitlicher Rezeptor wurde bis heute nicht zweifelsfrei identifiziert.
Ausschließlich als Research Peptide für Labor- und Forschungszwecke, nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier. Jede Charge wird mit Analysezertifikat (COA), HPLC und MS dokumentiert.
Wir akzeptieren Vorkasse per SEPA-Überweisung sowie Kryptowährungen. Alle Zahlungen werden sicher und verschlüsselt verarbeitet.
Diskreter Versand aus der EU in 4–5 Werktagen. Neutrale Verpackung ohne Rückschluss auf den Inhalt.