Oxytocin Acetate

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Was ist Oxytocin Acetate

Oxytocin Acetate im Überblick

Oxytocin ist ein körpereigenes, zyklisches Nonapeptid (Disulfidbrücke Cys1–Cys6), das über den Oxytocin-Rezeptor wirkt und zu den meistuntersuchten Neuropeptiden der Sozial- und Stressforschung gehört. Als Oxytocin Acetate liegt es in einer gängigen Acetat-Salzform für Forschungszwecke vor. Wissenschaftlich verbindet Oxytocin gleich mehrere der spannendsten Forschungsachsen: Vertrauen, soziale Kognition, Social-Brain-Schaltkreise, Bindung und neuroendokrine Stressregulation.

Forschungsüberblick

Der stärkste Einstieg ist die Trust-/Social-Decision-Making-Linie: In der Nature-Studie von Kosfeld et al. wurde Oxytocin in einem humanen Vertrauensspiel untersucht und mit erhöhtem Vertrauensverhalten verknüpft (Kosfeld et al., 2005). Direkt daneben steht die soziale Kognition – Domes et al. untersuchten Oxytocin in einer Mind-Reading-Aufgabe zur Interpretation subtiler Augenregion-Hinweise (Domes et al., 2007) – sowie die mechanistische Tiefe: in humaner Neuroimaging-Forschung modulierte Oxytocin Schaltkreise für soziale Kognition und Furchtverarbeitung, inklusive Amygdala (Kirsch et al., 2005).

Die zweite Säule ist die Stress- und HPA-Achsen-Forschung. Heinrichs et al. zeigten, dass Oxytocin und soziale Unterstützung in einem psychosozialen Stressmodell mit geringeren Cortisol- und subjektiven Stressreaktionen interagierten (Heinrichs et al., 2003); Ditzen et al. berichteten in einem Paar-Konflikt-Paradigma mehr positive Kommunikation und geringere Cortisolwerte (Ditzen et al., 2009). In präklinischen Rattenmodellen hemmte zentrales Oxytocin basale und stressinduzierte HPA-Achsen-Aktivität (Neumann et al., 2000).

Die dritte Säule ist Bindung/Partnerpräferenz: Vole-Modelle und konzeptionelle Arbeiten ordnen Oxytocin der Partnerpräferenz- und Social-Bonding-Forschung zu (Insel & Hulihan, 1995; Carter et al., 1992). Aktuelle Reviews verorten Oxytocin zusätzlich in Angst-, Social-Fear- und Fear-Learning-Kontexten (Neumann & Slattery, 2016; Gottschalk & Domschke, 2018; Yoon & Kim, 2020). Alle Aussagen sind studienbezogen und modellqualifiziert (human / präklinisch / Review). Oxytocin Acetate wird ausschließlich als Forschungschemikalie angeboten – ohne Anwendungs-, Dosierungs- oder Verabreichungshinweise.

Die folgenden Quellen stützen die auf dieser Produktseite verwendeten, study-framed Research-Claims. Alle Aussagen bleiben modell-/studienbezogen und ersetzen keine medizinische Aussage.

Quelle: Kosfeld M, Heinrichs M, Zak PJ, Fischbacher U, Fehr E, 2005, Nature

Research Area: Trust / social decision-making

Finding: Intranasal oxytocin increased trust behaviour (monetary transfers to a trustee) in an experimental trust game; the effect was specific to social risk-taking and not explained by a general increase in risk-taking.

Website Claim: In einer humanen experimentellen Studie wurde Oxytocin in einem Vertrauensspiel-Paradigma mit erhöhtem Vertrauensverhalten verknüpft.

Technische Daten
CAS-Nummer50-56-6
SummenformelC₄₃H₆₆N₁₂O₁₂S₂
Molekulargewicht1007,2 g/mol
SequenzCys-Tyr-Ile-Gln-Asn-Cys-Pro-Leu-Gly-NH₂ (Disulfid Cys1-Cys6)
Aminosäuren9
Reinheit≥ 99 % (HPLC)
PubChem CID439302
Molekülstruktur
Oxytocin Acetate
In-vitroTiermodellHuman-PilotRCTZulassung

Forschungsstand

Referenzierte Studien zu Oxytocin Acetate

12 ausgewählte Quellen — filterbar nach Studientyp, jede verlinkt direkt zur Quelle.

StudieOxytocin increases trust in humansKosfeld M, Heinrichs M, Zak PJ, Fischbacher U, Fehr E, 2005, NatureQuelle →StudieOxytocin improves "mind-reading" in humansDomes G, Heinrichs M, Michel A, Berger C, Herpertz SC, 2007, Biological PsychiatryQuelle →StudieOxytocin modulates neural circuitry for social cognition and fear in humansKirsch P, Esslinger C, Chen Q, Mier D, Lis S, Siddhanti S, Gruppe H, Mattay VS, Gallhofer B, Meyer-Lindenberg A, 2005, The Journal of NeuroscienceQuelle →StudieSocial support and oxytocin interact to suppress cortisol and subjective responses to psychosocial stressHeinrichs M, Baumgartner T, Kirschbaum C, Ehlert U, 2003, Biological PsychiatryQuelle →StudieIntranasal oxytocin increases positive communication and reduces cortisol levels during couple conflictDitzen B, Schaer M, Gabriel B, Bodenmann G, Ehlert U, Heinrichs M, 2009, Biological PsychiatryQuelle →StudieBrain oxytocin inhibits basal and stress-induced activity of the hypothalamo-pituitary-adrenal axis in male and female rats: partial action within the paraventricular nucleusNeumann ID, Wigger A, Torner L, Holsboer F, Landgraf R, 2000, Journal of NeuroendocrinologyQuelle →StudieA gender-specific mechanism for pair bonding: oxytocin and partner preference formation in monogamous volesInsel TR, Hulihan TJ, 1995, Behavioral NeuroscienceQuelle →StudieOxytocin and social bondingCarter CS, Williams JR, Witt DM, Insel TR, 1992, Annals of the New York Academy of SciencesQuelle →ReviewOxytocin in General Anxiety and Social Fear: A Translational ApproachNeumann ID, Slattery DA, 2016, Biological PsychiatryQuelle →ReviewOxytocin and Anxiety DisordersGottschalk MG, Domschke K, 2018, Current Topics in Behavioral NeurosciencesQuelle →ReviewThe Role of the Oxytocin System in Anxiety DisordersYoon S, Kim YK, 2020, Advances in Experimental Medicine and BiologyQuelle →Human-StudieOxytocin and HPA stress axis reactivity in postpartum womenCox EQ, Stuebe A, Pearson B, Grewen K, Rubinow D, Meltzer-Brody S, 2015, PsychoneuroendocrinologyQuelle →

Research Deep Dive

Die Forschung im Detail

Vertiefte, studienbasierte Einordnung — jede Aussage mit PubMed-Quelle und Modellqualifier.

9 ResteDefinierte Peptidsequenz
2 EinträgeFreie Base und Monoacetat
7 DomänenTransmembranarchitektur des OXTR
8 QuellenModellqualifizierter Belegkorpus
01Zwei Identitätsposten: freie Base und Acetatsalz

Oxytocin Acetate bezeichnet die Acetatform eines zyklischen, C-terminal amidierten Nonapeptids. Für die freie Base und das Monoacetat bestehen getrennte Referenzeinträge. Diese Trennung ist ein praktisches Prüfkriterium: Formel, CAS und PubChem CID müssen stets der ausdrücklich bezeichneten Form zugeordnet bleiben. Ein Datenbankwert allein bestimmt jedoch weder die Form noch die Zusammensetzung einer konkreten Charge.

FeldDokumentierte Referenzangabe
BezeichnungOxytocin Acetate
KlasseZyklisches, C-terminal amidiertes Nonapeptid
Freie BaseC43H66N12O12S2; CAS 50-56-6; PubChem CID 439302
MonoacetatC45H70N12O14S2; CAS 6233-83-6; PubChem CID 12004215
StrukturmerkmalDisulfidbrücke Cys1–Cys6; amidierter C-Terminus
SequenzCys-Tyr-Ile-Gln-Asn-Cys-Pro-Leu-Gly-NH2
ForschungsbezugspunktOxytocin-Rezeptor OXTR; G-Protein-gekoppelter Rezeptor
Salzstöchiometrie und PeptidgehaltChargenbezogen anhand der freigegebenen Dokumentation zu bestätigen

Acetat ist ein Gegenion und kein zusätzlicher Aminosäurerest. Daher sind Bruttosalzmasse und Peptidgehalt nicht austauschbar. Auch aus dem Namen lässt sich die tatsächlich dokumentierte Salzstöchiometrie nicht ableiten. Ob die Charge der Monoacetat-Referenz entspricht und wie der Peptidgehalt ausgewiesen wird, muss die zugehörige Spezifikation eindeutig festlegen.

Identitätskontext: Kimura et al. 1992 · Nature · humanes OXTR-Expressionssystem

02Gemeinsame Peptidstruktur beider Formen

Die Gegenionzuordnung ändert nicht die definierte Peptidsequenz. Beide Referenzformen teilen neun Aminosäurereste in der Reihenfolge Cys-Tyr-Ile-Gln-Asn-Cys-Pro-Leu-Gly-NH2. Die Disulfidbrücke zwischen Cys1 und Cys6 schließt den zyklischen Teil; die Endgruppe Gly-NH2 kennzeichnet den amidierten C-Terminus. Sequenz, Disulfidverknüpfung und Endgruppe sind gemeinsam zu prüfen, weil eine bloße Namensübereinstimmung die kovalente Identität nicht vollständig beschreibt.

Kovalente Identität

Neun Reste, Cys1–Cys6-Verknüpfung und terminale Amidierung definieren gemeinsam das Peptidgerüst.

Gegenion

Acetat gehört zur Salzbeschreibung, erweitert die Sequenz aber nicht um einen zehnten Rest.

Dokumentgrenze

Referenzstruktur und Datenbanknummern authentifizieren weder das erhaltene Material noch dessen Gehalt.

Reduktion der Disulfidbrücke würde die kovalente Struktur verändern. Das ist eine analytische Abgrenzung, keine Feststellung über eine gelieferte Charge. Ebenso lässt sich aus einer Summenformel nicht ableiten, welche Begleitkomponenten in einem Material dokumentiert sind. Für die Zuordnung zählen deshalb das bezeichnete Molekül, die ausgewiesene Salzform und die chargenbezogenen Prüfdaten als getrennte, miteinander abzugleichende Ebenen.

Strukturbezogener Rezeptorkontext: Waltenspühl et al. 2020 · Science Advances · humanes In-vitro-OXTR-Struktursystem

03Der OXTR als Forschungsgegenstand

Der Oxytocin-Rezeptor OXTR bildet den molekularen Bezugspunkt des Belegkorpus. Kimura und Kollegen isolierten 1992 humane OXTR-cDNA durch Expressionsklonierung und beschrieben ein Protein mit sieben Transmembrandomänen, entsprechend der Architektur eines G-Protein-gekoppelten Rezeptors. Dieser Befund identifiziert und klassifiziert den Rezeptor im untersuchten Expressionssystem; er ist weder eine Analyse des Acetatsalzes noch ein Nachweis für eine Handelscharge.

Waltenspühl und Kollegen bestimmten 2020 eine Kristallstruktur des humanen OXTR im Komplex mit einem nichtpeptidischen Antagonisten. Unter diesen In-vitro-Strukturbedingungen wurden rezeptorassoziiertes Cholesterin und eine Mg2+-Koordinationsstelle beschrieben. Die Arbeit liefert räumliche Information über den Rezeptor und seinen Komplex. Sie prüft nicht die Identität, Salzform, Reinheit oder den Peptidgehalt eines bereitgestellten Reagenz.

Expressionsklonierung und Kristallstruktur beantworten somit unterschiedliche Fragen: Die erste Arbeit betrifft Sequenzzuordnung und Rezeptorarchitektur, die zweite einen strukturell erfassten Rezeptorkomplex. Beide betreffen den humanen OXTR, dürfen aber weder methodisch gleichgesetzt noch zur allgemeinen Stoffeigenschaft verdichtet werden. Der Modellqualifier bleibt bei jeder Aussage erhalten.

Rezeptorquellen: Kimura et al. 1992 · Nature · humanes Expressionssystem; Waltenspühl et al. 2020 · Science Advances · humanes In-vitro-Struktursystem.

04Zellbasierte Rezeptorpharmakologie

Zell- und Membransysteme trennen einzelne Rezeptorfragen unter kontrollierten Bedingungen. Riley und Kollegen charakterisierten 1996 ein ovines endometriales OXTR-Konstrukt, das vorübergehend in COS-7-Zellen exprimiert wurde. Gemessen wurden Ligandenbindung und Phosphoinositid-Umsatz. Das Konstrukt stammt vom Schaf; die Ergebnisse dürfen daher nicht als Befund an einem humanen Rezeptor bezeichnet werden.

Gimpl und Fahrenholz untersuchten 2000 einen humanen OXTR in HEK293-Membranfraktionen. Verglichen wurden cholesterinreiche und cholesterinarme Membrandomänen sowie daran gebundene Rezeptoreigenschaften. Diese Resultate beschreiben das ausgewiesene Membransystem. Sie machen Membranzusammensetzung zu einer Versuchsbedingung und nicht zu einer Aussage über das Peptidmaterial.

Busnelli und Kollegen verwendeten 2012 Biosensoren, um die Rekrutierung verschiedener G-Protein-Subtypen am humanen OXTR zu erfassen. Der Vergleich umfasste Oxytocin und strukturell modifizierte Peptidliganden. Befunde zu den modifizierten Verbindungen sind nicht durchgehend Oxytocin-Befunde. Ligand, Rezeptorkonstrukt, Zellkontext, Messverfahren und Endpunkt müssen deshalb bei der Interpretation zusammenbleiben.

Zellquellen: Riley et al. 1996 · Journal of Endocrinology · ovines OXTR-Konstrukt in COS-7-Zellen · Gimpl et al. 2000 · European Journal of Biochemistry · humane HEK293-Membranfraktionen · Busnelli et al. 2012 · Journal of Biological Chemistry · humanes In-vitro-OXTR-System mit modifizierten Liganden

05Drei nicht gleichsetzbare Modellwelten

Dieses Kapitel beschreibt Befunde in kontrollierter Forschung und trifft keine Aussage zur Nutzung des Materials. Bildgebung, präklinisches Tiermodell und Beobachtungskohorte erfassen verschiedene Messgrößen. Ihre Ergebnisse lassen sich nicht zu einem gemeinsamen Nachweis zusammenziehen.

In vitro · 1992
Kimura et al., Nature

Expressionsklonierung des humanen OXTR und Zuordnung einer Sieben-Transmembran-Architektur.

PMID 1313946
In vitro · 1996
Riley et al., Journal of Endocrinology

Ligandenbindung und Phosphoinositid-Umsatz an einem ovinen OXTR-Konstrukt in transfizierten COS-7-Zellen.

PMID 8691097
In vitro · 2000
Gimpl et al., European Journal of Biochemistry

Eigenschaften des humanen OXTR in cholesterolreichen und cholesterolarmen HEK293-Membranfraktionen.

PMID 10785367
Rattenmodell · 2000
Neumann et al., Journal of Neuroendocrinology

Basale und experimentell ausgelöste HPA-Achsen-Aktivität, einschließlich einer Teilwirkung im Nucleus paraventricularis.

PMID 10718919
Human-Pilot · 2005
Kirsch et al., The Journal of Neuroscience

Amygdala-Aktivierung und Kopplung zwischen Amygdala und Hirnstamm als Bildgebungssignale in einem definierten Paradigma; keine Aussage über das gelieferte Reagenz.

PMID 16339042
In vitro · 2012
Busnelli et al., Journal of Biological Chemistry

Biosensorbasierte Rekrutierung von G-Protein-Subtypen durch Oxytocin und strukturell modifizierte Peptidliganden am humanen OXTR.

PMID 22069312
Beobachtungskohorte · 2015
Cox et al., Psychoneuroendocrinology

Körpereigene Oxytocin-Messwerte und cortisolbezogene HPA-Achsen-Reaktivität in einer humanen Beobachtungskohorte; es wurde kein Reagenz verabreicht.

PMID 25768266
In vitro · 2020
Waltenspühl et al., Science Advances

Kristallstruktur des humanen OXTR im Komplex mit einem nichtpeptidischen Antagonisten sowie rezeptorassoziiertes Cholesterin und Mg2+-Koordination.

PMID 32832646

Kirsch 2005 liefert ausschließlich paradigmengebundene Bildgebungssignale. Neumann 2000 bleibt ein spezies- und versuchsgebundenes Rattenmodell. Cox 2015 beobachtete körpereigene Messwerte und führte kein Reagenz zu. Keine dieser Arbeiten prüft eine angebotene Charge oder bestätigt deren Identität, Salzform, Gehalt oder Reinheit.

Modellquellen: Kirsch et al. 2005 · The Journal of Neuroscience · humanes Bildgebungsparadigma · Neumann et al. 2000 · Journal of Neuroendocrinology · präklinisches Rattenmodell · Cox et al. 2015 · Psychoneuroendocrinology · humane Beobachtungskohorte mit körpereigenen Messwerten; kein Reagenz zugeführt

06Beschaffung und Chargenqualifikation

Beschreibt ein freigegebenes Dokument das Material als lyophilisiert, bezeichnet dies ausschließlich das physische Format. Daraus folgen keine Nachweise für molekulare Identität, Gehalt, Lagerbedingungen, Stabilität oder Reinheit; diese Merkmale sind getrennt anhand von Etikett, Spezifikation und Unterlagen der jeweiligen Charge zu qualifizieren.

Laborteams, die Oxytocin Acetate kaufen, prüfen eine durchgängige Zuordnung von Produktbezeichnung, ausgewiesener chemischer Form, Etikett, Spezifikation, Chargencode und Analysezertifikat. Die zwei Referenzeinträge machen diesen Abgleich besonders wichtig: Eine CAS-Nummer oder Summenformel der freien Base darf nicht ohne Kennzeichnung als Angabe des Acetatsalzes geführt werden. Abweichungen zwischen den Dokumenten sind vor der experimentellen Zuordnung zu klären.

Ein COA kann mittels HPLC einen chromatografischen Wert für die analysierte Charge innerhalb der bezeichneten Methode dokumentieren. Dieser Wert ist keine allgemeine Reinheitseigenschaft des Stoffes. Wenn MS-Daten für dieselbe Charge ausgewiesen sind, können sie die molekulare Identität ergänzend stützen. HPLC und MS erfüllen unterschiedliche analytische Aufgaben; keine der Methoden klärt allein Salzstöchiometrie, Peptidgehalt und sämtliche Identitätsfragen.

Publikationen liefern Kontext für Rezeptor, Modell und Messgrößen, qualifizieren aber kein geliefertes Material. Belastbar ist nur eine Dokumentenkette, in der Prüfmethode, Ergebnis, Akzeptanzkriterium und Freigabe eindeutig zur bezeichneten Charge gehören. Auch physische Form, verbindliche Lagerbedingungen und Stabilitätsangaben wären aus freigegebenen Produkt- und Chargenunterlagen zu entnehmen und werden hier nicht abgeleitet.

Das Material ist ausschließlich für Forschungs- und Laborzwecke bestimmt, nicht für die Anwendung an Menschen oder Tieren.

FAQ

Häufige Fragen

Was ist Oxytocin?

Ein zyklisches Neunpeptid mit einer Disulfidbrücke, das im Hypothalamus gebildet und über die Neurohypophyse ausgeschüttet wird.

Warum die Acetat-Form?

Acetat ist das übliche Gegenion aus der Peptidsynthese. Es stabilisiert das lyophilisierte Peptid, die aktive Einheit bleibt das Oxytocin selbst.

Welche Forschungsfelder gibt es?

Neben Uteruskontraktion und Milchejektion vor allem soziale Kognition, Bindungsverhalten und Stressreaktivität.

Wie ordnet Reborn das Produkt ein?

Ausschließlich als Research Peptide für Labor- und Forschungszwecke, nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier. Jede Charge wird mit Analysezertifikat (COA), HPLC und MS dokumentiert.

Wie kann ich bezahlen?

Wir akzeptieren Vorkasse per SEPA-Überweisung sowie Kryptowährungen. Alle Zahlungen werden sicher und verschlüsselt verarbeitet.

Wie schnell und wie wird versendet?

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