GHK-Cu

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Was ist GHK-Cu

GHK-Cu im Überblick

GHK-Cu ist ein kupferbindendes Tripeptid – eine kurze Kette aus drei Aminosäuren (Glycin–L-Histidin–L-Lysin, kurz GHK), die einen Komplex mit einem Kupfer(II)-Ion (Cu2+) bildet. Das freie Tripeptid GHK kommt natürlich im menschlichen Körper vor und wurde u. a. im Blutplasma identifiziert; Berichten zufolge nehmen die GHK-Plasmaspiegel mit dem Alter ab. In der Forschung wird GHK-Cu als Modellsubstanz verwendet, um die Biologie von Kupfertransport, Bindegewebe und extrazellulärer Matrix zu untersuchen. Reborn Peptides bietet GHK-Cu ausschließlich als Forschungssubstanz für den Laborgebrauch an.

Forschungsüberblick

GHK-Cu ist eines der bekanntesten kupferbindenden Research Peptides im Bereich Haut-, Matrix- und Gewebebiologie. Das freie Tripeptid GHK wurde in biologischen Flüssigkeiten wie Plasma beschrieben; in der Literatur wird außerdem berichtet, dass GHK-Spiegel mit zunehmendem Alter abnehmen. Der Kupferkomplex GHK-Cu ist deshalb besonders interessant für Forschungsfelder, in denen Kupfertransport, Fibroblastenaktivität, extrazelluläre Matrix, Gewebe-Remodelling, oxidative Stressantworten und Genregulation zusammenkommen.

In Studien wurde gezeigt, dass GHK-Cu Effekte auf eine breite Reihe positiver Forschungsmarker haben kann: Kollagensynthese in Fibroblastenkulturen, extrazelluläres Matrix-Remodelling, MMP-2-Expression, Wachstumsfaktor-Expression, Bindegewebsbestandteile in experimentellen Wundmodellen, entzündliche Zytokin-Signalwege, antioxidative Schutzmechanismen, Hautpenetration in vitro sowie Genexpressionsmuster, die in der Literatur mit Gewebe-Remodelling und regenerativen Signalwegen diskutiert werden.

Kollagen, Elastin & extrazelluläre Matrix. Die stärkste Selling-Point-Basis liegt bei Fibroblasten- und Matrixbiologie: GHK-Cu stimulierte in kultivierten Fibroblasten die Kollagensynthese (Maquart et al., 1988) und wurde im Zusammenhang mit MMP-2-Expression und ECM-Remodelling untersucht (Siméon et al., 2000). Genau dieser Forschungsbereich macht GHK-Cu für Käufer so relevant, die sich für Hautstruktur-, Matrix- und Bindegewebsmodelle interessieren.

Geweberegeneration, Wundmodelle & Angiogenese-naher Kontext. In einem experimentellen Ratten-Wundmodell wurde GHK-Cu mit erhöhter Ansammlung von Bindegewebsbestandteilen wie Kollagen und Glykosaminoglykanen beschrieben (Maquart et al., 1993). Weitere Arbeiten untersuchten Fibroblastenwachstum, Wachstumsfaktor-Expression und Zellaktivität in normalen, bestrahlten und serumfreien Fibroblastensystemen (Pollard et al., 2005; McCormack et al., 2001). Damit lässt sich GHK-Cu stark als Research Peptide für Gewebe-, ECM- und Regenerationsmodelle positionieren.

Entzündung, oxidativer Stress & Genregulation. GHK und GHK-Cu wurden in dermalen Fibroblasten im Zusammenhang mit TNF-alpha-abhängiger IL-6-Sekretion untersucht (Gruchlik et al., 2012). Reviews und bioinformatische Arbeiten diskutieren GHK-Cu zusätzlich im Kontext antioxidativer Signalwege, oxidativem Stress, DNA-/Genexpressionsmustern und protektiven/regenerativen Signalnetzwerken (Pickart, 2008; Pickart et al., 2012, 2014, 2015, 2018).

Skin-biology Research & Penetration. In einer In-vitro-Diffusionsstudie an exzidierter menschlicher Haut wurde das Penetrationsprofil des Kupfertripeptids charakterisiert (Hostynek et al., 2011). Zusammen mit der Fibroblasten-, ECM-, Kollagen- und Genexpressionsliteratur ergibt sich ein starkes Research-Profil für Hautbiologie, Matrix-Remodelling, oxidative Stressantworten und Gewebe-Signalwege.

Kurz gesagt: Die Studienlage macht GHK-Cu zu einem der überzeugendsten Research Peptides für Hautbiologie-, Fibroblasten-, Kollagen-/ECM-, Wundmodell-, Entzündungs-, oxidativen-Stress- und Genregulationsforschung – konsequent studienbasiert, mit Quellen belegt und bei Reborn ausschließlich als Research Use Only positioniert.

Technische Daten
CAS-Nummer89030-95-5
SummenformelC₁₄H₂₂CuN₆O₄
Molekulargewicht403,9 g/mol
SequenzGly-His-Lys (+ Cu²⁺)
Aminosäuren3
Reinheit≥ 99 % (HPLC)
Molekülstruktur
GHK-Cu
In-vitroTiermodellHuman-Pilot4RCT5Zulassung
Kollagensynthese in Fibroblastenkulturen
MMP-2-Expression / ECM-Remodelling
Bindegewebe-Ansammlung im Ratten-Wundmodell
Fibroblasten-Wachstum & Wachstumsfaktoren
Entzündliche Zytokin-Signalwege (IL-6 / TNF-alpha)
Oxidativer Stress / Genexpression
In-vitro-Hautpenetration des Kupfertripeptids

Evidenz

Forschungs Highlights

Maquart et al., 1988 (in vitro)

Siméon et al., 2000 (in vitro)

Maquart et al., 1993 (Tiermodell, in vivo)

Pollard et al., 2005; McCormack et al., 2001 (in vitro)

Gruchlik et al., 2012 (in vitro)

Pickart, 2008; Pickart et al., 2012, 2014, 2015, 2018 (Übersichtsarbeiten)

Hostynek et al., 2011 (in vitro)

Forschungsstand

Referenzierte Studien zu GHK-Cu

12 ausgewählte Quellen — filterbar nach Studientyp, jede verlinkt direkt zur Quelle.

In-vitroStimulation of collagen synthesis in fibroblast cultures by the tripeptide-copper complex glycyl-L-histidyl-L-lysine-Cu2+Maquart FX, Pickart L, Laurent M, Gillery P, Monboisse JC, Borel JP, 1988, FEBS LettersQuelle →TiermodellIn vivo stimulation of connective tissue accumulation by the tripeptide-copper complex glycyl-L-histidyl-L-lysine-Cu2+ in rat experimental woundsMaquart FX, Bellon G, Chaqour B, Wegrowski J, Patt LM, Trachy RE, Monboisse JC, Chastang F, Birembaut P, Gillery P, 1993, The Journal of Clinical InvestigationQuelle →In-vitroThe tripeptide-copper complex glycyl-L-histidyl-L-lysine-Cu2+ stimulates matrix metalloproteinase-2 expression by fibroblast culturesSiméon A, Emonard H, Hornebeck W, Maquart FX, 2000, Life SciencesQuelle →In-vitroEffects of copper tripeptide on the growth and expression of growth factors by normal and irradiated fibroblastsPollard JD, Quan S, Kang T, Koch RJ, 2005, Archives of Facial Plastic SurgeryQuelle →In-vitroThe effect of copper tripeptide and tretinoin on growth factor production in a serum-free fibroblast modelMcCormack MC, Nowak KC, Koch RJ, 2001, Archives of Facial Plastic SurgeryQuelle →In-vitroEffect of Gly-Gly-His, Gly-His-Lys and their copper complexes on TNF-alpha-dependent IL-6 secretion in normal human dermal fibroblastsGruchlik A, Jurzak M, Chodurek E, Dzierzewicz Z, 2012, Acta Poloniae PharmaceuticaQuelle →In-vitroHuman skin penetration of a copper tripeptide in vitro as a function of skin layerHostynek JJ, Dreher F, Maibach HI, 2011, Inflammation ResearchQuelle →ReviewThe human tri-peptide GHK and tissue remodelingPickart L, 2008, Journal of Biomaterials Science, Polymer EditionQuelle →ReviewGHK Peptide as a Natural Modulator of Multiple Cellular Pathways in Skin RegenerationPickart L, Vasquez-Soltero JM, Margolina A, 2015, BioMed Research InternationalQuelle →ReviewRegenerative and Protective Actions of the GHK-Cu Peptide in the Light of the New Gene DataPickart L, Margolina A, 2018, International Journal of Molecular SciencesQuelle →ReviewThe human tripeptide GHK-Cu in prevention of oxidative stress and degenerative conditions of aging: implications for cognitive healthPickart L, Vasquez-Soltero JM, Margolina A, 2012, Oxidative Medicine and Cellular LongevityQuelle →ReviewGHK and DNA: resetting the human genome to healthPickart L, Vasquez-Soltero JM, Margolina A, 2014, BioMed Research InternationalQuelle →

Research Deep Dive

Die Forschung im Detail

Vertiefte, studienbasierte Einordnung — jede Aussage mit PubMed-Quelle und Modellqualifier.

3 AminosäurenTripeptid-Sequenz
CAS 49557-75-7Freies Tripeptid
PubChem CID 73587Freies Tripeptid
7 PubMed-QuellenPräklinische Evidenzkarte
01Chemie und Stoffidentität

GHK-Cu bezeichnet einen Komplex des Tripeptids Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin mit Kupfer(II). GHK steht für die Sequenz Gly-His-Lys. Die Sequenz und ihre kupfergebundene Beschreibung sind chemisch unterschiedliche Referenzebenen. In der Literatur wird die Sequenz als endogen beschrieben; daraus folgen jedoch weder eine Konzentrationsangabe noch eine Identitätszuordnung für kommerzielles Material.

Die folgenden Werte aus öffentlichen Registern gelten für das freie, L-konfigurierte Tripeptid. Die Kurzbezeichnung GHK-Cu allein klärt weder das Verhältnis von GHK zu Kupfer noch Gegenion, Hydratation, Protonierung oder Ladungsdarstellung.

FeldReferenzangabe
BezeichnungGHK-Cu / Kupfer-Tripeptid
Chemische KlasseKomplex des Tripeptids Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin mit Kupfer(II)
SequenzGly-His-Lys
PubChem CID — freies Tripeptid73587
CAS — freies Tripeptid49557-75-7
Summenformel — freies TripeptidC14H24N6O4
Molekulargewicht — freies Tripeptid340,38 g/mol
ChEBI — freies TripeptidCHEBI:75430
KupferkomplexÖffentliche Register führen mehrere Datensätze mit unterschiedlicher Stöchiometrie, Protonierung und Masse; deshalb wird hier kein Identifikator für das angebotene Material angegeben. Erfasst sind 1:1-Formen und eine 2:1-Bis-GHK-Form; auch Acetat- und Hydratformen besitzen eigene Einträge. PubChem CID 165429100 bildet eine 1:1-Darstellung ab, CID 133697840 eine 2:1-Darstellung. Diese Beispiele dokumentieren die Mehrdeutigkeit und sind keine Produktidentitäten.

Diese Werte beschreiben Referenzstrukturen aus Datenbanken, nicht die kommerzielle Charge. Angaben zum freien Peptid dürfen nicht auf den Kupferkomplex übertragen werden. Weder die Benennung noch ein Registertreffer authentifiziert das angebotene Material.

Chemische Abgrenzung im Zellmodell: Maquart et al. 1988 · PMID 3169264

02Endpunktklassen und Modellgrenzen

Die zitierten Experimente behandeln getrennte Messklassen. Sie belegen weder eine gemeinsame Kausalkette noch ein primäres molekulares Ziel, eine Rezeptorinteraktion oder eine direkte Bindung. Selbst bei Beobachtungen in verwandten Fibroblastensystemen bestimmen Kulturbedingungen, Zeitpunkt, Vergleich und Assay, welche Aussage eine Publikation tragen kann.

Matrix-Endpunkte

In Fibroblastenkulturen wurden Kollagensynthese und MMP-2-Expression getrennt gemessen. Ein Versuchsaufbau an Ratten erfasste Bindegewebskomponenten einschließlich Kollagen und Glykosaminoglykanen. Diese Messgrößen sind nicht austauschbar.

Expression und Sekretion

Normale und bestrahlte humane Fibroblasten dienten zur Messung von Zellwachstum und Wachstumsfaktor-Expression. Ein serumfreies Fibroblastenmodell erfasste VEGF und bFGF, normale humane dermale Fibroblasten die TNF-α-abhängige IL-6-Sekretion.

Transportcharakterisierung

Humane Hautschichten wurden in vitro zur Charakterisierung der schichtabhängigen Penetration verwendet. Der Nachweis in verschiedenen Schichten ist eine Transportmessung und von zellulären Marker-Assays zu trennen.

Maquart und Kollegen schrieben ihren Befund von 1988 zur Kollagensynthese in kultivierten Fibroblasten dem Tripeptid-Kupfer-Komplex und nicht dem freien Tripeptid zu. Diese Zuordnung beschreibt das geprüfte Zellsystem; sie ist keine allgemeine Stoffeigenschaft und begründet keine Übertragung. Simeon und Kollegen maßen später die MMP-2-Expression in einem anderen Fibroblasten-Kulturdesign. McCormack und Kollegen untersuchten VEGF und bFGF in einem serumfreien Fibroblastenmodell. Gruchlik und Kollegen erfassten die TNF-α-abhängige IL-6-Sekretion in normalen humanen dermalen Fibroblasten.

Markeränderung, Korrelation und direkte molekulare Interaktion sind unterschiedliche Aussagen und dürfen nicht auseinander abgeleitet werden. Zellen humanen Ursprungs bleiben ein In-vitro-Modell; ihre Herkunft macht ein Kulturexperiment nicht zu klinischer Evidenz.

Quellen zu den Endpunkten: Simeon et al. 2000 · PMID 11045606 · McCormack et al. 2001 · PMID 11176716 · Gruchlik et al. 2012 · PMID 23285694

03Publizierte Forschungslandschaft

Dieses Kapitel beschreibt Befunde in kontrollierter Forschung und trifft keine Aussage zur Anwendung. Die Einträge sind nach Modelltyp geordnet: In-vitro-Fibroblastenkulturen, eine serumfreie Kultur, humane Hautschichten in vitro und anschließend ein präklinisches Tiermodell. Der Quellenbestand ist vollständig präklinisch und enthält keine Interventionsstudie am Menschen.

In vitro
Maquart et al., 1988, FEBS Letters; Simeon et al., 2000, Life Sciences

Fibroblastenkulturen erfassten Kollagensynthese und MMP-2-Expression getrennt. Der erste Befund wurde in diesem Experiment dem Tripeptid-Kupfer-Komplex und nicht freiem GHK zugeschrieben.

In vitro
McCormack et al., 2001; Gruchlik et al., 2012

Ein serumfreies Fibroblastenmodell erfasste VEGF und bFGF. Normale humane dermale Fibroblasten lieferten einen Messwert zur TNF-α-abhängigen IL-6-Sekretion.

In vitro
Pollard et al., 2005, Archives of Facial Plastic Surgery

Normale und bestrahlte humane Fibroblasten wurden hinsichtlich Zellwachstum und Wachstumsfaktor-Expression untersucht.

PMID 15655171
In vitro
Hostynek et al., 2010, Inflammation Research

Humane Hautschichten dienten zur Charakterisierung der schichtabhängigen Penetration. Diese Daten treffen keine Aussage zu Ergebnissen einer Anwendung auf der Haut.

Präklinisches Tiermodell
Maquart et al., 1993, Journal of Clinical Investigation

Ein Versuchsaufbau an Ratten erfasste Bindegewebskomponenten einschließlich Kollagen und Glykosaminoglykanen. Spezies und Versuchsaufbau begrenzen die Beobachtung.

PMID 8227353

Die gemeinsame Darstellung führt die Studien nicht zusammen. Für ihre Einordnung müssen jeweils die ursprüngliche Materialbeschreibung, das Modell, die Kontrollen, der Assay und der Endpunkt abgeglichen werden.

Die PubMed-Quellen dieses Kapitels sind in den Modellzeilen verlinkt.

04Begriffe, Katalogtrennung und Evidenzgrenzen

Freies GHK und sein Kupfer(II)-Komplex müssen getrennt bleiben. Für das freie Tripeptid gelten die Registerwerte aus Kapitel 01; für den Komplex existieren mehrere öffentliche Darstellungen. Kupferbindung ist eine Klassifikationsaussage, keine Aktivitätsaussage. Eine Publikation mit einem charakterisierten Referenzmaterial identifiziert kein anderes Material, das dieselbe Kurzbezeichnung trägt.

Dieses Dossier ist außerdem von der Einordnung als Verbraucherprodukt getrennt. Die Publikation zur Penetration ist eine In-vitro-Transportstudie an humanen Hautschichten, keine Verbraucherstudie und kein Beleg für eine Wirkung nach Hautexposition. GLOW Blend und KLOW Blend sind eigene Katalogpositionen, in denen GHK-Cu als Komponente aufgeführt ist. Aus dieser Komponentenbeziehung lassen sich weder analytische Befunde noch Chargendokumente zwischen einem Blend und dieser Einzelstoffposition übertragen.

Die Evidenz belegt weder ein molekulares Ziel, einen einheitlichen Signalweg oder klinische Leistung noch Eigenschaften des angebotenen Materials. Der Quellenbestand ist präklinisch. Außerhalb des Körpers untersuchte humane Fibroblasten und Hautschichten sind keine klinische Evidenz. Ein Teil der Review- und Bioinformatik-Literatur zu dieser Substanz stammt aus derselben Autorengruppe; die Zahl verwandter Publikationen belegt daher keine breitere unabhängige Bestätigung.

Ein weiterer offener Punkt betrifft das endogene Vorkommen. Historische Literatur beschreibt die Sequenz als endogen, doch es wurde keine zugängliche Primärpublikation verifiziert, die Messmethode, Stichprobengröße, Altersgruppen und Konzentrationen für die häufig wiederholte Plasmaaussage dokumentiert. Dieses Dossier trifft deshalb keine quantitative oder altersbezogene Aussage.

Quelle zur Modellgrenze: Hostynek et al. 2010 · Transportstudie

05Chargendokumentation und Forschungsbezug

Wenn ein freigegebenes Dokument das Material als lyophilisiert bezeichnet, beschreibt der Begriff nur die physikalische Form. Weder Farbe noch eine dokumentierte Kupferkoordination belegen diese Form; umgekehrt bestätigt die Form weder Komplexzuordnung noch molekulare Identität, Gehalt, Lagerbedingungen, Stabilität oder Reinheit. Diese Aussagen erfordern jeweils eigene chargenbezogene Nachweise.

Laborteams, die GHK-Cu kaufen, gleichen für ein dokumentiertes Projekt die genaue Bezeichnung, den Chargencode und den Identitätsnachweis mit der freigegebenen Produktspezifikation und der passenden Chargendokumentation ab. Die Unterlagen müssen Prüfdatum, Methode und Befund der betreffenden Charge zuordnen. Ein Dokument ohne passenden Chargenidentifikator kann das angebotene Material nicht belegen.

Jede Reinheitsaussage muss chargen- und methodenspezifisch sein. HPLC kann für die geprüfte Charge unter der angegebenen Methode ein chromatografisches Profil oder einen Reinheitsbefund beschreiben; eine pauschale Reinheit belegt sie nicht. Bei GHK-Cu beantwortet HPLC-Reinheit außerdem nicht die offenen Fragen zu Stöchiometrie, Gegenion, Hydratation, Protonierung oder Registerdarstellung. Chromatografische Reinheit und molekulare Zuordnung bleiben getrennte analytische Fragen.

Laborteams, die GHK-Cu kaufen, trennen publizierte, modellspezifische Messungen von den Lieferunterlagen zum freigegebenen Forschungsmaterial. Keine Ebene ersetzt die andere. Dieses Dossier trifft keine Aussage zu Inhaltsmenge, physischer Aufmachung, Lagerbedingung, Temperatur, Stabilitätszeitraum oder Haltbarkeit.

Nur für Forschungszwecke. Ausschließlich für die Laborforschung. Nicht für die Anwendung an Menschen oder Tieren. Nicht zur Diagnose, Behandlung, Heilung oder Vorbeugung von Krankheiten bestimmt. Kein Arzneimittel, Lebensmittel oder Kosmetikum.

FAQ

Häufige Fragen

Struktur & Identifikatoren

Struktur & Identität

GHK-Cu ist der kupfergebundene Komplex des Tripeptids Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin. Für die Produktseite wird GHK-Cu klar vom freien GHK-Tripeptid getrennt: relevant sind Kupferbindung, ECM-/Fibroblastenmarker, Kollagen-Signalwege und Genexpressionsprofile in Forschungsmodellen.

1) Freies Tripeptid GHK (Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin)

  • Sequenz: Gly-His-Lys (GHK)
  • Summenformel (freies Peptid): C14H24N6O4 (Wert des freien Tripeptids, nicht des Kupferkomplexes)
  • Molekulargewicht (freies Peptid): ca. 340,4 g/mol
  • PubChem CID: 73587 (entspricht dem freien GHK-Tripeptid, NICHT dem Kupferkomplex)
  • 2) Kupferkomplex GHK-Cu / Kupfer(II)-GHK

  • Beschreibung: Komplex des Tripeptids GHK mit einem Kupfer(II)-Ion (Cu2+)
  • CAS-Nummer: 89030-95-5 (häufig für GHK-Cu angegeben; vor Verwendung zu bestätigen)

> Bis zur Bestätigung werden auf der Live-Produktseite keine exakten Formel-/MW-/PubChem-Werte für den Kupferkomplex ausgewiesen.

Qualität & Dokumentation

Jede Charge wird mit Analysezertifikat (batch analytics), HPLC- und MS-Daten geliefert (chargenspezifisch, nach Verfügbarkeit). Reinheit und Identität werden dokumentiert.

> Wichtig: batch analytics-, HPLC- und MS-Daten sind chargenspezifisch und müssen vor der Veröffentlichung mit den tatsächlichen Reborn-Labordaten verknüpft werden.

Was ist GHK-Cu?

Ein Komplex aus dem körpereigenen Tripeptid GHK (Gly-His-Lys) und einem Kupfer(II)-Ion. GHK kommt natürlich im Blutplasma vor, seine Konzentration sinkt mit dem Alter.

Warum steht hier keine PubChem CID?

Weil der PubChem-Eintrag 73587 das freie Tripeptid GHK beschreibt, nicht den Kupferkomplex. Wir geben lieber keine Zahl an als eine falsche.

Welche Forschungsfelder sind am besten belegt?

Kollagen- und Matrixremodellierung, Wundmodelle sowie Genexpressionsanalysen an Hautzellen.

Wie ordnet Reborn das Produkt ein?

Ausschließlich als Research Peptide für Labor- und Forschungszwecke, nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier. Jede Charge wird mit Analysezertifikat (COA), HPLC und MS dokumentiert.

Wie kann ich bezahlen?

Wir akzeptieren Vorkasse per SEPA-Überweisung sowie Kryptowährungen. Alle Zahlungen werden sicher und verschlüsselt verarbeitet.

Wie schnell und wie wird versendet?

Diskreter Versand aus der EU in 4–5 Werktagen. Neutrale Verpackung ohne Rückschluss auf den Inhalt.