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Was ist BPC-157
BPC-157 ist ein synthetisches Pentadecapeptid aus 15 Aminosäuren. In der Forschungsliteratur wird es auf den sogenannten „Body Protection Compound“ zurückgeführt – eine im menschlichen Magensaft beschriebene Schutzsequenz. Damit zählt BPC-157 zu den am breitesten präklinisch dokumentierten Peptiden: Der Großteil der verfügbaren Daten stammt aus Tier-, Zell- und Ex-vivo-Modellen.
Bei Reborn Peptides ist BPC-157 ein reines Research Peptide für die Laborforschung – mit klarer Studienzusammenfassung, Quellenlage, Strukturprofil und chargenbezogener Qualitätsdokumentation.
BPC-157 gehört zu den am intensivsten beschriebenen Research Peptides im Bereich Gewebe-, Gefäß- und Schutzmechanismen. In Studien wurde gezeigt, dass BPC-157 Effekte auf mehrere besonders kaufrelevante Forschungsfelder haben kann: Wundschließungs-Marker, Granulationsgewebe, Re-Epithelialisierung, Kollageneinlagerung, Endothelzell-Migration, Angiogenese, VEGFR2/Akt/eNOS-Signalwege, Stickstoffmonoxid-(NO-)vermittelte vaskuläre Pathways sowie oxidativen Zellstress.
Besonders stark ist die Forschungsbasis bei Gewebe- und Wundmodellen: In einem Ratten-Alkali-Verbrennungsmodell wurde BPC-157 mit schnellerer Wundschließung, stärkerer Gewebeorganisation, Granulationsgewebe, Re-Epithelialisierung und Kollageneinlagerung beschrieben; parallel zeigten HUVEC-Zellmodelle Effekte auf Proliferation, Migration, VEGF-A-Expression und Gefäß-Tube-Formation (Huang et al., 2015). Ein Review fasst BPC-157 zusätzlich als zentral untersuchtes Peptid in präklinischen Wund- und Gewebemodellen zusammen (Seiwerth et al., 2021).
Im Bereich Angiogenese und Gefäßsignale wurde BPC-157 mit erhöhter Gefäßdichte, schnellerer Durchblutungs-Erholung im Ischämiemodell und Aktivierung des VEGFR2-Akt-eNOS-Signalwegs in Verbindung gebracht (Hsieh et al., 2017). Weitere Arbeiten untersuchten NO-/endothelabhängige Vasodilatation, den Src/Cav-1/eNOS-Signalweg und ex-vivo Effekte in humanem Arteriengewebe (Hsieh et al., 2020; Yildirim et al., 2026).
Auch in Sehnen-, Ligament- und Fibroblastenmodellen wurde BPC-157 breit untersucht: Studien beschrieben Sehnenauswuchs, Zellüberleben unter H₂O₂-Stress, Zellmigration, FAK/Paxillin-Phosphorylierung und Gewebe-Integritätsmarker in präklinischen Sehnen- und Bandmodellen (Chang et al., 2011; Cerovečki et al., 2010). In gastrointestinalen Rattenmodellen wurden Effekte auf Ischämie-/Reperfusions-Kontexte, Gefäßarchitektur, MDA-/NO-Werte und Kolitis-Modelle beschrieben (Duzel et al., 2017).
Kurz gesagt: Die Studienlage positioniert BPC-157 als eines der spannendsten Research Peptides für Gewebeintegrität, Wundmodell-Forschung, Angiogenese, NO-/Endothel-Signalwege, Sehnen-/Ligamentmodelle und gastrointestinale Stressmodelle – mit klarer Reborn-Einordnung als Research Use Only und ohne Anwendungsempfehlung am Menschen.


Evidenz
In einem Ratten-Alkali-Verbrennungsmodell wurde topisches BPC-157 mit beschleunigten Wundschließungs-Markern, Granulationsgewebe, Re-Epithelialisierung und Kollageneinlagerung in Verbindung gebracht; in HUVEC-Endothelzellen mit Proliferation, Migration, VEGF-A-Expression und Gefäß-Tube-Formation. Eine Übersichtsarbeit von 2021 fasst die Wund- und Gewebeforschung zusammen.
Huang et al. 2015 · PMID 25995620 · Seiwerth et al. 2021 · PMID 34267654
BPC-157 wurde mit erhöhter Gefäßdichte, beschleunigter Durchblutungs-Erholung im Ratten-Ischämiemodell und mit der Aktivierung des VEGFR2-Akt-eNOS-Signalwegs in Verbindung gebracht.
Hsieh et al. 2017 · PMID 27847966
In isolierter Rattenaorta erzeugte BPC-157 eine konzentrationsabhängige, NO-/endothelabhängige Vasodilatation und wurde mit dem Src/Cav-1/eNOS-Signalweg assoziiert. In einem Ex-vivo-Modell an menschlichem Arteriengewebe (Restgewebe der A. mammaria interna aus CABG-Operationen) reduzierte BPC-157 die Phenylephrin-induzierte Kontraktion endothel-/NOS-abhängig. Ex-vivo-Gewebe – keine klinische Outcome-Studie.
Hsieh et al. 2020 · PMID 33051481 · Yildirim et al. 2026 · PMID 42123221
In Achillessehnen-Explantaten und Fibroblastenkultur wurden Sehnenauswuchs, Zellüberleben unter H₂O₂-Stress, Migration und FAK/Paxillin-Phosphorylierung untersucht. In einem Ratten-Modell mit Durchtrennung des medialen Kollateralbands wurde BPC-157 über 90 Tage im Rahmen präklinischer Gewebe-Integritäts-Forschung betrachtet.
Chang et al. 2011 · PMID 21030672 · Cerovečki et al. 2010 · PMID 20225319
In ischämischen Kolon-Modellen der Ratte wurden Gefäßdarstellung, die Wiederherstellung von Arkaden-Verbindungen sowie eine Normalisierung von MDA- und NO-Werten beschrieben.
Duzel et al. 2017 · PMID 29358856
Forschungsstand
10 ausgewählte Quellen — filterbar nach Studientyp, jede verlinkt direkt zur Quelle.
Research Deep Dive
Vertiefte, studienbasierte Einordnung — jede Aussage mit PubMed-Quelle und Modellqualifier.
BPC-157 ist ein synthetisches Pentadecapeptid aus 15 Aminosäureresten. Die Einbuchstabensequenz GEPPPGKPADDAGLV und ihre festgelegte Reihenfolge gehören zur Referenzidentität. Weder die Kettenlänge noch der abgekürzte Name allein reichen für eine Identitätszuordnung aus.
PubChem führt die Referenzstruktur unter CID 9941957. CAS, Summenformel, Molekulargewicht und UNII sind weitere Abgleichspunkte. Für BPC-157 wurde bei der geprüften Suche kein eigener UniProt-Eintrag gefunden; eine Kennung darf daher nicht abgeleitet werden.
| Feld | Referenzangabe |
|---|---|
| Katalogname | BPC-157 |
| Stoffklasse | synthetisches Pentadecapeptid |
| Sequenz | GEPPPGKPADDAGLV |
| Sequenz ausgeschrieben | Gly-Glu-Pro-Pro-Pro-Gly-Lys-Pro-Ala-Asp-Asp-Ala-Gly-Leu-Val |
| Kettenlänge | 15 Aminosäurereste |
| Summenformel | C62H98N16O22 |
| Molekulargewicht | 1419,5 g/mol |
| CAS | 137525-51-0 |
| PubChem CID | 9941957 |
| UNII | 8ED8NXK95P |
| UniProt-Eintrag | kein eigener Eintrag gefunden |
Diese Angaben beschreiben eine Datenbank-Referenzstruktur, nicht die Handelscharge. Referenzidentifikatoren belegen weder Identität noch Reinheit oder Eigenschaften des bereitgestellten Materials. Produktspezifikation, Chargencode und analytische Unterlagen sind gesondert abzugleichen.
Chemischer Kontext: Chang et al. 2014 · PMID 25415472
Für BPC-157 ist kein etablierter molekularer Angriffspunkt belegt. Publikationen erfassen angiogenesebezogene Größen sowie VEGFR2-, Akt-, eNOS- und Stickstoffmonoxid-bezogene Marker in definierten Systemen. Solche Messgrößen sind weder ein Nachweis direkter Bindung noch der Beleg eines einheitlichen Signalwegs über verschiedene Gewebe und Spezies hinweg.
Sequenz und Referenzkennungen beschreiben die hinterlegte Struktur. Sie authentifizieren keine bereitgestellte Probe.
Eine Publikation dokumentiert das dort eingesetzte Material im Rahmen ihres Modells. Diese Zuordnung charakterisiert keine Handelscharge.
Etikett, Spezifikation, Chargencode und Analytik müssen dieselbe Probe nachvollziehbar verbinden. Keine andere Identitätsebene ersetzt diesen Abgleich.
Eine Veränderung von Phosphorylierungsmarkern zusammen mit einem zellulären Endpunkt kann einen Zusammenhang innerhalb eines definierten Experiments zeigen. Auch Hemmstoffversuche können eine Beteiligung unter diesen Bedingungen stützen. Daraus folgen jedoch weder eine direkte molekulare Interaktion noch ein universeller Zielmechanismus.
Die Arbeit von Hsieh et al. 2017 umfasste CAM, ein präklinisches Rattenmodell und Endothelzellen. Hsieh et al. 2020 untersuchten isolierte Rattenaortenringe und ergänzende Gefäßzell-Assays. Das Zusammenführen mehrerer Modelltypen schließt die offene Mechanismusfrage nicht; Konzentration, Messzeitpunkt, Vergleichsgruppe, Matrix und Messmethode bleiben Teil der Aussage.
Quellen zur Mechanismusfrage: Hsieh et al. 2017 · PMID 27847966 · Hsieh et al. 2020 · PMID 33051481
Dieser Abschnitt beschreibt Befunde in kontrollierter Forschung und hält jede Beobachtung an Modell, Intervention und Vergleichsgruppe gebunden. Zellkultur, Explantate, isoliertes Gewebe, CAM und Tiermodelle beantworten unterschiedliche Fragen. Sie lassen sich nicht zu einer einheitlichen Aussage zusammenfassen.
Ein präklinisches Rattenmodell am Band erfasste biomechanische und histologische Endpunkte. Die Beobachtungen bleiben an Spezies, Versuchsaufbau, Vergleichsgruppe und Messzeitpunkt gebunden.
Cerovecki et al. 2010 · PMID 20225319Sehnenexplantate der Ratte und Fibroblasten dienten zur Erfassung von Wachstums-, Migrations- und FAK/Paxillin-bezogenen Messgrößen unter den publizierten Versuchsbedingungen.
Chang et al. 2011 · PMID 21030672Kultivierte Sehnenfibroblasten der Ratte wurden auf Wachstums-, Migrations- und signalwegbezogene Endpunkte untersucht. Die Befunde gelten nur für diesen Zellaufbau.
Chang et al. 2014 · PMID 25415472Ein Rattenmodell und HUVEC-Assays erfassten angiogenesebezogene Gewebe- und Endothel-Endpunkte. Die beiden Systeme behalten jeweils ihre eigene Aussagegrenze.
Huang et al. 2015 · PMID 25995620CAM, Ratte und Endothelzellen wurden für VEGFR2-, Akt- und eNOS-bezogene Endpunkte eingesetzt. Diese Marker belegen keine direkte Bindung.
Hsieh et al. 2017 · PMID 27847966Weitere definierte Rattenmodelle erfassten morphologische und vaskuläre Endpunkte. Jede Beobachtung bleibt an Versuchsaufbau, Vergleich und Messzeitpunkt gebunden.
Duzel et al. 2017 · PMID 29358856Isolierte Rattenaortenringe und Gefäßzell-Assays dienten zur Untersuchung NO-bezogener vaskulärer Reaktionen. Ein Aortenring bewahrt Gewebestruktur, bildet aber keinen ganzen Organismus ab.
Hsieh et al. 2020 · PMID 33051481Der Review ordnet heterogene präklinische Arbeiten ein. Er erzeugt keine neuen experimentellen Primärdaten und ist keine unabhängige Bestätigung.
Seiwerth et al. 2021 · PMID 34267654Die sieben Primärarbeiten unterscheiden sich in Materialcharakterisierung, Kontrollen, Versuchsaufbau und Endpunktauswahl. Zellmigration, Proteinmarker, Histologie, vaskuläre Reaktionen und biomechanische Messungen sind nicht austauschbar. Für die Einordnung ist die Methodik jeder Originalpublikation maßgeblich.
Studienquellen: PMID 20225319 · PMID 21030672 · PMID 25415472 · PMID 25995620 · PMID 27847966 · PMID 29358856 · PMID 33051481 · PMID 34267654
„Pentadecapeptid BPC 157“ ist eine dokumentierte Literaturbezeichnung. „Body Protection Compound 157“ bezeichnet dasselbe Katalogmaterial; publizierte Arbeiten verwenden außerdem die nah verwandte Schreibung „body protective compound-157“. Keine dieser Formen wurde in der geprüften PubChem-Ansicht als offizielles Synonym bestätigt, und keine trifft eine Aussage über eine biologische Funktion.
BPC-157, Wolverine Blend und TB-500 sind drei getrennte Katalogpositionen. Zur Kombination BPC-157/TB-500 wurde in diesem Korpus keine Primärliteratur identifiziert. Befunde zu BPC-157 charakterisieren deshalb weder TB-500 noch Wolverine Blend; umgekehrt gilt dieselbe Trennung.
Ein Review ordnet frühere Publikationen ein, ist aber kein weiteres Primärexperiment. Seine Breite hebt die Unterschiede zwischen Ratten-, Zell-, CAM- und Ex-vivo-Systemen nicht auf. Auch humane Endothelzellen in Kultur bleiben ein In-vitro-System und keine Untersuchung am Menschen.
Die Evidenz belegt keine direkte Zielbindung, keinen einheitlichen Signalweg über alle Modelle und keine Merkmale einer Handelscharge. Aussagen aus einem Modell lassen sich nicht ohne neue Daten auf andere Spezies, Gewebe oder Systeme übertragen.
Review und Evidenzgrenze: Seiwerth et al. 2021 · PMID 34267654
Aufmachung, Füllmenge, Salzform, Lagerbedingungen und Stabilitätsdauer bleiben offen, bis sie gegen freigegebene Produkt- und Chargenunterlagen abgeglichen sind. Aus Sequenz, Referenzstruktur oder Molekülliteratur werden dafür keine Angaben abgeleitet.
Eine nachvollziehbare Dokumentationskette verbindet Produktbezeichnung, Chargencode, Probenreferenz, Prüfdatum, Methode und Ergebnis. Fehlt die eindeutige Zuordnung eines Glieds, beschreibt das Dokument die bereitgestellte Charge nicht belastbar.
Ein HPLC-Reinheitsergebnis gilt ausschließlich für die geprüfte Charge unter der ausgewiesenen Methode. Es ist keine pauschale Stoffeigenschaft. Massenspektrometrie beantwortet davon getrennt eine Identitätsfrage; beide analytischen Aussagen sind methoden- und chargenbezogen.
Labore in der EU bewerten Datenbank-Identität, Studien-Identität und Chargen-Identität getrennt. Publikationen beschreiben Modell, Material, Methode und Messgröße; freigegebene Unterlagen beschreiben die bereitgestellte Charge. Keine Ebene ersetzt eine andere.
BPC-157 ist ausschließlich für die Laborforschung bestimmt, nicht für die Anwendung an Menschen oder Tieren

FAQ
| Feld | Wert |
|---|---|
| Substanzklasse | Synthetisches Pentadecapeptid (15 Aminosäuren) |
| Synonyme | BPC-157, BPC 157, Body Protection Compound 157, PL 14736 |
| Sequenz | Gly-Glu-Pro-Pro-Pro-Gly-Lys-Pro-Ala-Asp-Asp-Ala-Gly-Leu-Val (GEPPPGKPADDAGLV) |
| Summenformel | C62H98N16O22 |
| Molekulargewicht | 1419,5 g/mol (PubChem) |
| CAS-Nummer | 137525-51-0 |
| PubChem CID | 9941957 |
| UNII | 8ED8NXK95P |
Reborn liefert BPC-157 in laborgeprüfter Qualität mit Chargendokumentation (COA, HPLC, MS) — ausschließlich zu Forschungszwecken, mit dokumentierter Reinheit und diskretem Versand aus der EU.
Nur für Forschungszwecke. BPC-157 von Reborn Peptides ist ausschließlich für laborbasierte In-vitro-/Forschungsanwendungen bestimmt – nicht für den menschlichen oder tierischen Verzehr, nicht als Arzneimittel, Lebensmittel oder Kosmetikum.Analytik pro Charge. Jede Charge wird mit Analysezertifikat (COA), HPLC- und MS-Dokumentation geführt.Reinheit & Charge. Chargenabhängig; die konkreten Werte sind dem jeweiligen COA zu entnehmen.
BPC-157 ist als Laborreagenz einzustufen und nach den allgemeinen Standards für Forschungspeptide zu handhaben.Es werden keine Hinweise zu Anwendung, Zubereitung, Expositionsschema oder Verabreichung am Menschen gegeben.Lagerungsdetails hängen von Charge und Produktform ab; verbindliche Angaben finden sich in der jeweiligen Produkt-/Chargendokumentation.
Ein synthetisches Pentadecapeptid aus 15 Aminosäuren (GEPPPGKPADDAGLV), abgeleitet von einer im Magensaft beschriebenen Schutzsequenz.
Wund- und Gewebemodelle, Angiogenese sowie die VEGFR2-, Akt- und eNOS-Signalwege. Der Großteil der Daten stammt aus Tier- und Zellmodellen.
Sehr wenige und methodisch begrenzte. Belastbare kontrollierte Wirksamkeitsstudien am Menschen fehlen.
Ausschließlich als Research Peptide für Labor- und Forschungszwecke, nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier. Jede Charge wird mit Analysezertifikat (COA), HPLC und MS dokumentiert.
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